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Kapitalmarkt Blog
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KMU-News

Reformdruck wächst: Merz will Arbeitskosten senken

von Philipp Rose 06/03/2026

Angesichts wachsender Ungeduld hat Bundeskanzler Friedrich Merz ein höheres Tempo bei wirtschaftspolitischen Reformen angekündigt. Nach einem Treffen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft in München betonte der Kanzler, dass insbesondere die hohen Arbeitskosten den Standort Deutschland unter Druck setzen. Es bestehe die Gefahr, dass dadurch Arbeitsplätze verloren gehen könnten.

Ein zentraler Ansatzpunkt der Bundesregierung ist nach Merz’ Worten eine Reform der Sozialsysteme. Ziel sei es, die Belastung durch Sozialversicherungsbeiträge zu begrenzen und möglichst zu senken. Für solche Veränderungen bleibe nicht mehr viel Zeit. Die Regierung wolle die entsprechenden Reformen noch in diesem Jahr auf den Weg bringen. Bereits eingesetzt wurden Kommissionen, etwa zur Reform des Rentensystems. Vertreter der Wirtschaft sehen den Handlungsdruck hoch. Handwerkspräsident Jörg Dittrich sprach von einer Situation, in der in vielen Betrieben „die Hütte brennt“. Nach drei Jahren wirtschaftlicher Stagnation erwarten viele Unternehmen auch für das laufende Jahr keinen breiten Aufschwung.

Zwar gebe es laut einem Bericht der WirtschaftsWoche erste Anzeichen für eine Belebung der Konjunktur, die derzeit vor allem von staatlichen Investitionen in Infrastruktur getragen werde. Langfristig reiche das jedoch nicht aus, um wieder ein selbsttragendes Wachstum zu erreichen. Wirtschaftsverbände warnen deshalb vor einem möglicherweise neuralgischen Punkt für den Standort Deutschland und fordern mehr Mut zu strukturellen Reformen.

06/03/2026 0 Kommentare
Exit-Stau am Private Equity Markt
FinanzierungGastbeiträgeMittelstand

Private Equity: Was kommt nach dem Exit-Stau?

von Lieselotte Hasselhoff 05/03/2026

Im deutschen und auch internationalen Private Equity-Markt zeigt sich ein ausgeprägter Exit-Stau, der Ergebnis einer „perfekten Sturmlage“ ist, die zwischen 2022 und 2024 den natürlichen Verkaufszyklus unterbrochen hat. Da mit einer schnellen Änderung der Rahmenbedingungen nicht zu rechnen ist, wird es unkonventionelle Wege aus dem Exit-Stau geben müssen. Dies kann die Anlage- und Kapitalmarktkultur nachhaltig verändern.

Ein Gastbeitrag von Dr. Stephane Müller und Thomas Nacken

Die aktuelle Marktsituation: weniger Hektik, mehr Differenzierung

In den vergangenen drei Jahren wurde häufig von einer „Deal-Flaute“ gesprochen. Dieser Eindruck greift jedoch zu kurz. Die Jahre 2021 und 2022 erreichten historische Höchststände der M&A-Aktivität in der DACH-Region. Die Anzahl der Transaktionen stieg von 2020 auf 2021 um über 30 Prozent, das Transaktionsvolumen legte von 2020 auf 2022 um mehr als 50 Prozent zu. Ein derart hohes Niveau konnte naturgemäß nicht dauerhaft gehalten werden, sodass der anschließende Rückgang eher als Stabilisierung nach außergewöhnlichem Wachstum zu verstehen ist.

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05/03/2026 0 Kommentare
KMU-NewsKonjunktur

Kleine und mittlere Unternehmen zeigen kleinen Aufwärtstrend

von Lieselotte Hasselhoff 04/03/2026

Die wirtschaftliche Lage der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland hat sich Ende 2025 laut dem aktuellen KMU‑Barometer des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn leicht verbessert.

Umsatz und Gewinn der KMU stiegen im Vergleich zum Vorjahr, während die Investitionstätigkeit leicht zurückging. Die Befragung basiert auf Daten der europaweiten SAFE‑Umfrage, die im Auftrag der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank durchgeführt wird. Trotz der moderaten Verbesserungen stehen viele Betriebe vor strukturellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigenden Produktionskosten, Kundengewinnung und regulatorischen Auflagen. Insgesamt blieb die wirtschaftliche Situation der KMU in Deutschland das ganze Jahr 2025 hinter der KMU-Entwicklung im Euroraum zurück. Das Barometer zeigt damit, dass die KMU zwar gewisse Fortschritte verzeichnen, die wirtschaftliche Situation jedoch weiterhin angespannt bleibt.

04/03/2026 0 Kommentare
KMU-News

Deutscher Mittelstand spürt wachsenden Druck aus China

von Lieselotte Hasselhoff 02/03/2026

Der deutsche Mittelstand spürt zunehmend stärkere Konkurrenz aus China. Demnach sehen sich 19 Prozent der rund 3,9 Millionen mittelständischen Betriebe in Deutschland wachsendem Wettbewerbsdruck ausgesetzt.

Wie aus der Sonderumfrage der KFW hervorgeht, zählt für 13 Prozent der Mittelständler der Wettbewerb mit China bereits zu den größten geschäftlichen Herausforderungen. Neben günstigen Preisen machen chinesische Firmen demnach auch mit einer steigenden Produktqualität Druck. Besonders betroffen sind davon Industrie sowie Groß- und Einzelhandel. Zugleich profitieren laut Studie ebenfalls 19 Prozent der Unternehmen von günstigeren Importen aus der Volksrepublik. „Der deutsche Mittelstand fühlt sich von chinesischen Konkurrenten zunehmend unter Druck gesetzt. Um die Unternehmen vor Benachteiligungen im Wettbewerb zu schützen, müssen auf EU-Ebene angemessene handels- und industriepolitische Antworten gefunden werden“, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

02/03/2026 0 Kommentare
KMU-News

Mittelstand mit Hoffnungsschimmer für 2026

von Philipp Rose 27/02/2026

Die Stimmung im Mittelstand zeigt im Februar eine vorsichtige Aufwärtsbewegung. Der Geschäftsklimaindex steigt um 0,8 Zähler auf minus 14,1 Punkte. Damit bleibt das Niveau zwar unter dem langfristigen Durchschnitt, der durch die Nulllinie markiert wird, doch reiht sich die Entwicklung in andere positive Frühindikatoren des Monats ein.

Treiber der Verbesserung sind vor allem optimistischere Erwartungen auf Sicht von sechs Monaten. Auch die Beurteilung der aktuellen Lage legt leicht zu. Besonders deutlich hellt sich die Stimmung im mittelständischen Bauhauptgewerbe auf, wo sich der Erholungstrend fortsetzt. Noch kräftiger fällt der Anstieg bei den Großunternehmen aus: Ihr Geschäftsklima verbessert sich um 3,1 Zähler auf minus 16,2 Punkte. Hier geht der Impuls vor allem von einer besseren Einschätzung der aktuellen Lage aus – ebenfalls mit starken Signalen aus dem Bau.

Ein Wermutstropfen bleiben die Beschäftigungserwartungen der Großunternehmen, die weiter sinken. Bei KMUs hingegen scheinen sie sich auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Nach Einschätzung der KfW macht die positivere Zukunftsbewertung Hoffnung auf ein gutes Wirtschaftsjahr 2026. Das Investitionspaket der Bundesregierung komme 2025 bereits in Teilen der Industrie an und solle sich schrittweise in der Breite auswirken.

27/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Digitales Cash-Management als Schlüssel zur Investitionskraft

von Lieselotte Hasselhoff 25/02/2026

Der deutsche Mittelstand sitzt auf Milliardenbeträgen ungenutzter Liquidität. Einem Medienbericht zufolge parken viele kleine und mittlere Unternehmen erhebliche Geldsummen unkoordiniert auf verschiedenen Konten – sogenanntes „Lazy Cash“.

Das Problem: Es fehlt an Transparenz über verfügbare Mittel, durch veralterte Strukturen in der Finanzabteilung. Dadurch wird das Kapital weder strategisch investiert noch zur Optimierung des Working Capitals eingesetzt wird. Gerade in Zeiten hoher Zinsen und schwierigerer Finanzierungsbedingungen wiegt diese Ineffizienz schwer. Laut einer Analyse könnten Unternehmen im DACH-Raum bis zu 75 Milliarden Euro freisetzen, wenn sie ihr Liquiditätsmanagement professionalisieren würden – ein Betrag, der einen Großteil ihres Investitionsbedarfs decken könnte. Abhilfe schaffen könnten moderne Treasury-Management-Systeme mit Echtzeit-Übersicht, Automatisierung und KI-gestützten Prognosen. Wie das Wirtschaftsmagazin FinanceFWD berichtet, ermöglicht verborgene Liquidität es Unternehmen, in Zeiten volatiler Märkte widerstandsfähig zu bleiben und zugleich die Transformation hin zu Digitalisierung und Dekarbonisierung aus eigener finanzieller Kraft voranzutreiben.

25/02/2026 0 Kommentare
AI Act: Die Integration von KI in Unternehmen wird zur Vorstandsaufgabe
FinanzierungGastbeiträgeKonjunkturMittelstand

Künstliche Intelligenz in Unternehmen: Abwarten ist jetzt keine Option

von Lieselotte Hasselhoff 25/02/2026

Künstliche Intelligenz hat in börsennotierten Unternehmen eine neue Qualität erreicht: Sie revolutioniert operative Prozesse, beeinflusst Kapitalmarktkommunikation und Hauptversammlungen – und unterstützt zunehmend auch strategische Entscheidungen. Mit dem Inkrafttreten der europäischen KI-Verordnung (AI Act) ist klar: KI ist kein reines Innovations- oder Effizienzthema, sondern Teil der Legalitäts-, Organisations- und Überwachungspflichten des Vorstands. 

I. Der AI Act macht KI zur Vorstandsaufgabe

Der AI Act folgt einem risiko- und rollenbasierten Ansatz. Je nach Risikoklasse gelten umfangreiche Pflichten zu Dokumentation, menschlicher Aufsicht, Risikomanagement und Meldewesen. Unternehmen können gleichzeitig Anbieter und Betreiber von KI-Systemen sein und haben in diesen Rollen verschiedene Pflichten zu beachten. Wenn das Bewusstsein dafür fehlt, kann es zu (teuren) Rechtsverletzungen kommen. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 35 Millionen Euro oder sieben Prozent des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden.

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25/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Zölle für rechtswidrig erklärt – beginnt jetzt die Rückzahlungswelle?

von Lieselotte Hasselhoff 23/02/2026

Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass Donald Trump seine weitreichenden Länderzölle nicht auf Grundlage des „International Emergency Economic Powers Act“ (IEEPA) von 1977 verhängen durfte. Damit sind die im April 2025 eingeführten Zölle gegen einzelne Staaten und Wirtschaftsräume wie die Europäische Union rechtlich hinfällig.

Im Mittelpunkt steht nun die Frage möglicher Rückerstattungen: Unternehmen, die auf Basis der gekippten Regelungen Zölle gezahlt haben, könnten Anspruch auf Rückzahlung haben, insbesondere auch deutsche Mittelständler. Noch ist jedoch unklar, ob diese automatisch erfolgt oder ob Betriebe ihre Ansprüche einzeln geltend machen müssen. Experten gehen davon aus, dass entsprechende Verfahren langwierig sein könnten und gegebenenfalls juristische Schritte erfordern. Für viele Firmen geht es dabei um erhebliche Summen, etwa 150 Milliarden Dollar sollen die USA illegal eingezogen haben. Trump reagierte unmittelbar auf die Entscheidung und kündigte einen neuen, weltweiten Basiszoll von 15 Prozent auf Importe in die Vereinigten Staaten an. Damit drohen Unternehmen trotzdem weiterhin zusätzliche Handelsbarrieren und neue finanzielle Belastungen.

23/02/2026 0 Kommentare
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Hier schreiben die Kapitalmarkt-Experten der Quirin Privatbank über die deutsche Wirtschaft, den heimischen Mittelstand und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten.

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Holger Clemens Hinz
Leiter Kapitalmarktgeschäft

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Stv. Leiter Kapitalmarktgeschäft

Carsten Peter
Direktor Kapitalmarktgeschäft

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Leiter Institutionelles Research

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