Mittelständische Unternehmen reagieren auf Trumps Handelspolitik mit Investitionszurückhaltung in den USA. Die Unternehmen verlagern ihren Fokus zunehmend auf Europa.
Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, belegen mittlerweile verschiedene Untersuchungen, dass sich seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump die Risikowahrnehmung im deutschen Mittelstand durch dessen wechselhafte Zoll- und Handelspolitik deutlich verändert hat. Nach Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) flossen im Zeitraum von Februar bis November 2025 nur 10,2 Milliarden Euro als Direktinvestitionen in die USA und damit 45 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch eine Erhebung von Reuters vom Sommer 2025 kam zu dem Ergebnis, dass 30 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen in den USA verschoben und 15 Prozent sie sogar ganz gestrichen hätten. Eine Unternehmensbefragung der DZ Bank kommt zu dem Schluss, dass viele Unternehmen aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen in den USA ihren Investitionsfokus nun verstärkt auf Europa und den Heimatmarkt richten.
