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Kapitalmarkt Blog
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KMU-News

Musk strebt bei IPO Billionenbewertung an

von Lieselotte Hasselhoff 06/02/2026

Tech-Milliardär Elon Musk hat angekündigt, seine Unternehmen SpaceX und xAI zusammenzulegen. Für den angestrebten Börsengang von SpaceX dürfte die Bewertung nun deutlich die Billionengrenze überschreiten. 

SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk, bereitet sich auf einen Börsengang im laufenden Jahr vor. SpaceX ist mit dem Transport von Satelliten in die Erdumlaufbahn bereits profitabel und übernimmt schon seit Jahren Aufträge der US-Weltraumorganisation NASA, etwa für den Transport von Astronauten und Material zur internationalen Raumstation ISS. Nun hat SpaceX angekündigt, Musks KI-Unternehmen xAI – zu dem neben dem Chatbot Grok auch der Messenger-Dienst X (vormals Twitter) gehört – zu übernehmen. Bei dem Transaktion wird SpaceX mit einer Billion Dollar bewertet, xAI mit 250 Milliarden Dollar. Damit gehört der neue Unternehmensbund zu den teuersten, nicht-börsennotierten Unternehmen weltweit. Dabei soll SpaceX die xAI-Übernahme mit Aktien bezahlen. Das Konstrukt hat für Musk gleich mehrere Vorteile. Künftig wird er mehr Aktienanteile an beiden Unternehmen halten und beim Börsengang würde er deutlich mehr Geld einnehmen. Zudem kann sich so xAI über den Kapitalmarkt finanzieren, ohne weiter auf Querfinanzierung aus anderen Musk-Unternehmen angewiesen zu sein. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge verschlingt die KI-Entwicklung bei xAI jeden Monat eine Milliarde Dollar. Das Anlegermagazin Börse Online nennt die Fusion daher einen Hütchenspielertrick. Analysten schätzen, dass die Bewertung bis zum Börsengang noch auf 1,5 Billionen Dollar steigen könnte. Musks Unternehmensvision sieht etwa den Bau von KI-Rechenzentren im All vor, die mit Solarstrom betrieben werden und keine energieintensive Kühlung benötigen. Zugleich spricht er von einer Million Satelliten, die mit der SpaceX-Rakete Starship ins All gebracht werden sollen. Berichten zufolge soll der Börsengang 50 Milliarden Dollar neues Kapital einbringen und wäre damit einer der größten Börsengänge aller Zeiten.

06/02/2026 0 Kommentare
Kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat - welche Kompetenzen sind entscheidend?
FinanzierungGastbeiträgeMittelstand

Kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat: Welche Kompetenzen bei IPOs und Anleiheemissionen wirklich entscheiden

von Lieselotte Hasselhoff 05/02/2026

Welche Aufsichtsratskompetenzen braucht ein Unternehmen, um am Kapitalmarkt wirklich überzeugend zu wirken – und nicht nur formal korrekt? Der Beitrag zeigt, warum ein kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat mit echter Börsenerfahrung, Finanzerfahrung, Finanz‑ und Rechnungslegungskompetenz, Governance-Stärke, Strategiestärke, Strategie-Know-how und Transformationsfähigkeit für IPO oder Anleiheemission entscheidend ist.

Ein Gastbeitrag von Dr. Viktoria Kickinger

Kapitalmarktfähig – oder nur auf dem Papier?

Viele Unternehmen bereiten für IPO oder Anleiheemission eine sauber formulierte Equity- beziehungsweise Bond-Story vor – und unterschätzen, wie stark der Aufsichtsrat als Vertrauensanker am Kapitalmarkt wirkt. Ein formal korrekter Aufsichtsrat reicht Investoren nicht mehr aus; entscheidend ist, ob das Gremium als kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat wahrgenommen wird, also fachlich und kommunikativ auf Augenhöhe mit institutionellen Anlegern agiert. Aus meinem Blickwinkel als Geschäftsführerin der Directors Academy und als Aufsichtsrätin mit IPO-Erfahrung sind fünf Kompetenzfelder ausschlaggebend.

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05/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Mittelstand blickt mit wachsender Sorge in die Zukunft

von Lieselotte Hasselhoff 04/02/2026

Der R+V Resilienz-Report 2026 zeigt, dass der deutsche Mittelstand zunehmend mit Sorge in die Zukunft blickt.

Demnach hat das Vertrauen in die eigene Widerstandsfähigkeit seit 2024 deutlich nachgelassen. 29 Prozent der befragten Führungskräfte machen sich große Sorgen um die Zukunft ihres Unternehmens, zwei Jahre zuvor waren es noch 17 Prozent. Gleichzeitig halten viele die gesamtwirtschaftliche Lage für kritisch: 69 Prozent der Führungskräfte und 72 Prozent der Beschäftigten sehen die deutsche Wirtschaft als stark krisengefährdet an. Zwar reagieren viele Unternehmen auf die wachsenden Risiken und setzen verstärkt auf Maßnahmen wie Mitarbeiterbindung, Digitalisierung oder Cybersicherheit, doch die Umsetzung bleibt häufig hinter dem Problembewusstsein zurück. Nur rund ein Drittel der Betriebe hat entsprechende Schritte bereits konsequent realisiert. Gleichzeitig wächst der Bedarf an externer Unterstützung, etwa bei der digitalen Transformation oder beim Schutz vor Cyberangriffen. Insgesamt zeigt der Report, dass das Bewusstsein für Krisen und Risiken im Mittelstand deutlich gestiegen ist, die tatsächliche Umsetzung von Resilienzmaßnahmen jedoch noch ausgebaut werden muss.

04/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

EU startet KMU-Fonds zur Förderung von Marken und Patenten

von Lieselotte Hasselhoff 02/02/2026

Die Europäische Union hat den Ideas Powered for Business SME Fund 2026 gestartet und stellt erneut mehrere Millionen Euro zur Förderung von Marken-, Design- und Patentanmeldungen bereit.

Ziel des Programms ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der EU finanziell beim Schutz ihres geistigen Eigentums zu unterstützen und ihre Innovationskraft zu stärken. Gefördert werden unter anderem IP-Scans sowie die Anmeldung von EU-Marken, Designs und Patenten, wobei Zuschüsse von bis zu 90 Prozent für IP-Scans und bis zu 75 Prozent der Anmeldegebühren möglich sind. Die Antragstellung erfolgt online über das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO). Die Förderrunde läuft im Jahr 2026, wobei Anträge bis zur Ausschöpfung der Mittel, spätestens jedoch bis Anfang Dezember, gestellt werden können. Unternehmen sollten sich frühzeitig bewerben, da die Vergabe der Fördermittel nach dem Prinzip „first come, first served“ erfolgt.

02/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Mittelstand ernüchtert: Vertrauen in Reformkurs schwindet

von Philipp Rose 30/01/2026

Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist von wachsender Ernüchterung geprägt. Einer aktuellen Befragung des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) zufolge zweifelt eine deutliche Mehrheit der Unternehmen daran, dass die Bundesregierung die politischen Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung schaffen kann.

Knapp zwei Drittel der Befragten glauben nicht an eine Wirtschaftswende unter den aktuellen Rahmenbedingungen, fast vier Fünftel erkennen kein ernsthaftes Bemühen der schwarz-roten Koalition, zentrale Probleme des Mittelstands anzugehen. Besonders kritisch fällt der Blick auf die wirtschaftspolitische Umsetzung ein Jahr nach der Bundestagswahl aus: Viele Unternehmerinnen und Unternehmer vermissen konkrete Reformen und fühlen sich mit ihren Erwartungen enttäuscht. Auch personelle Fragen tragen zur Skepsis bei – etwa die geringe Bekanntheit der Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung, die laut Umfrage drei Vierteln der Befragten nicht geläufig ist.

Die Zurückhaltung spiegelt sich auch im Ausblick wider: Eine große Mehrheit rechnet in diesem Jahr nicht mit einem spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung. Entsprechend gering ist die Hoffnung, dass weitere Gesprächsrunden oder Wirtschaftsgipfel neue Impulse setzen könnten. Statt Ankündigungen erwarten viele Unternehmen nun vor allem entschlossenes Handeln, wie aus einem Bericht des Spiegels hervorgeht.

30/01/2026 0 Kommentare
KMU-News

Die häufigsten Fehler der Mittelständler beim Kreditantrag

von Lieselotte Hasselhoff 28/01/2026

Die steigende Kredithürde im Mittelstand ist bekannt, doch Unternehmen können ihre Erfolgschancen bei der Bank deutlich verbessern, wenn sie einige typische Fehler im Antrag vermeiden und ihre Unterlagen professionell vorbereiten.

Diese fünf häufigsten Fehler gilt es zu vermeiden:

  1. Wichtig ist zunächst, dass alle Finanzdaten vollständig, konsistent und aktuell dargestellt werden, denn fehlende oder widersprüchliche Zahlen wie unzureichende BWA, Jahresabschlüsse oder Angaben zu Verbindlichkeiten führen oft zu Rückfragen oder zur Ablehnung. Digitale Buchhaltungs- und Finanzsysteme helfen dabei, Daten lückenlos und transparent aufzubereiten und reduzieren Fehlerquellen erheblich.
  2. Ein weiterer zentraler Punkt ist die klare Berechnung der Kapitaldienstfähigkeit: Banken müssen sehen, dass Zins und Tilgung eines Kredits dauerhaft geleistet werden können. Dazu gehören realistische Belastungsrechnungen, die Berücksichtigung möglicher Zinsänderungen und eine vollständige Verrechnung aller Einnahmen und Ausgaben.
  3. Ebenso sollten realistische Planungsannahmen verwendet werden. Unplausibel hohe Umsatzprognosen oder fehlende Berücksichtigung von Marktrisiken und saisonalen Schwankungen wirken auf Kreditgeber unglaubwürdig..
  4. Ein kontinuierliches Cashflow-Monitoring ist für Banken oft entscheidender als nur Umsatz oder Gewinn, da es die tatsächliche Zahlungsfähigkeit widerspiegelt. Spezialisierte Cashflow-Tools visualisieren Zahlungsströme in Echtzeit und helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen.
  5. Schließlich sollten Unternehmer Branchenkennzahlen kennen und korrekt einordnen, denn Banken vergleichen oft mit Branchenstandards zu Margen, Kostenquoten oder Kapitalumschlag. Wer diese Vergleichswerte erklären kann und weiß, wo das eigene Unternehmen steht, wirkt vorbereitet und reduziert Unsicherheiten bei der Entscheidung.
28/01/2026 0 Kommentare
FinanzierungGastbeiträgeMittelstand

Solide Entwicklung trotz schwacher Wirtschaftslage: KMU-Anleihemarkt bleibt 2025 widerstandsfähig

von Lieselotte Hasselhoff 27/01/2026

Der deutsche Markt für KMU-Anleihen hat im Jahr 2025 erneut bewiesen, dass er auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten als Instrument für mittelständische Finanzierungen seine Funktionsfähigkeit gewährleistet. Konkret offenbart die aktuelle Analyse der iron AG zum deutschen KMU-Anleihemarkt: Trotz geopolitischer Spannungen, konjunktureller Unsicherheit und volatiler Finanzmärkte blieb der Markt stabil und aufnahmefähig für neue Emissionen.

Ein Gastbeitrag von Frederic Hilke

Leichter Rückgang auf solidem Niveau

Mit 27 Emissionen von 24 Unternehmen lag die Emissionstätigkeit 2025 zwar unter dem Vorjahreswert von 33 Emissionen, bewegt sich im Langzeitvergleich jedoch weiterhin auf einem robusten Niveau. Das tatsächlich platzierte Volumen belief sich auf 1,00 Mrd. Euro und unterschritt damit das Vorjahresniveau (1,10 Mrd. Euro) nur geringfügig um rund neun Prozent.

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27/01/2026 0 Kommentare
KMU-News

KMU sehen verkaufsoffene Sonntage als Chance gegen Online-Handel

von Lieselotte Hasselhoff 26/01/2026

Kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen fordern in Deutschland mehr Rechtssicherheit und Flexibilität bei verkaufsoffenen Sonntagen.

Der stationäre Handel verlangt, den bislang geltenden Anlass-Bezug zu lockern oder abzuschaffen, der Sonntagsöffnungen an besondere Veranstaltungen wie etwa Stadtfeste oder Messen koppelt. Ziel ist es, im Wettbewerb mit dem wachsenden Online-Handel bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Unterstützt werden die Forderungen vom Handelsverband Deutschland, während Gewerkschaften und Kirchen am verfassungsrechtlich geschützten Sonntagsschutz festhalten und Nachteile für Beschäftigte befürchten. Die Debatte wird bundesweit geführt und erhält zusätzliche Brisanz durch eine Verfassungsklage in Bayern gegen neue Ladenöffnungsgesetze zu personallosen Kleinstsupermärkten, deren Ausgang Signalwirkung für die weitere Regulierung haben könnte.

26/01/2026 0 Kommentare
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Über uns

Hier schreiben die Kapitalmarkt-Experten der Quirin Privatbank über die deutsche Wirtschaft, den heimischen Mittelstand und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten.

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Holger Clemens Hinz
Leiter Kapitalmarktgeschäft

Thomas Kaufmann
Stv. Leiter Kapitalmarktgeschäft

Carsten Peter
Direktor Kapitalmarktgeschäft

Klaus Soer
Leiter Institutionelles Research

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