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Kapitalmarkt Blog
Der Kapitalmarkt-Blog
KMU-News

Investitionen in USA brechen ein, Mittelstand flüchtet nach Europa

von Lieselotte Hasselhoff 12/02/2026

Mittelständische Unternehmen reagieren auf Trumps Handelspolitik mit Investitionszurückhaltung in den USA. Die Unternehmen verlagern ihren Fokus zunehmend auf Europa.

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, belegen mittlerweile verschiedene Untersuchungen, dass sich seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump die Risikowahrnehmung im deutschen Mittelstand durch dessen wechselhafte Zoll- und Handelspolitik deutlich verändert hat. Nach Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) flossen im Zeitraum von Februar bis November 2025 nur 10,2 Milliarden Euro als Direktinvestitionen in die USA und damit 45 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch eine Erhebung von Reuters vom Sommer 2025 kam zu dem Ergebnis, dass 30 Prozent der Unternehmen ihre Investitionen in den USA verschoben und 15 Prozent sie sogar ganz gestrichen hätten. Eine Unternehmensbefragung der DZ Bank kommt zu dem Schluss, dass viele Unternehmen aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen in den USA ihren Investitionsfokus nun verstärkt auf Europa und den Heimatmarkt richten. 

12/02/2026 0 Kommentare
Dresscode im Wandel
FinanzierungMittelstand

Dresscode im Businessbanking: Es geht auch ohne Kostüm und Krawatte

von Holger Clemens Hinz 12/02/2026

Die Arbeitskleidung der Mitarbeitenden ist immer auch ein Aushängeschild für Unternehmen, vor allem in direktem Kontakt mit Kunden. Jahrzehntelang gab es deshalb strenge Konventionen in der Bankenbranche, viele Geldhäuser hatten eine eigene Kleiderordnung. Heute spricht man eher vom Dresscode. Und der ist längst nicht mehr so streng. Was sich geändert hat, was heute erlaubt ist.

Von Holger Clemens Hinz

Wer noch vor einigen Jahren in Frankfurts Bankenviertel um die Mittagszeit Essen ging, erkannte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzbranche zumeist problemlos am Outfit: Die Frauen im klassischen Business-Kostüm mit Rock und Blazer oder Hosenanzug, die Herren in dunklen Anzug mit polierten Lederschuhen und Krawatte. Nicht wenige Banken hatten das genau so in ihrer Kleiderordnung festgelegt. Auch Mitarbeitende von Unternehmensberatungen und Anwaltskanzleien  hielten sich an diesen Stil. Der Auftritt beim Kunden sollte Seriosität ausstrahlen, modische Experimente wurden da nicht gern gesehen.

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12/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Fachkräfte aus Indien: Neue Perspektiven für den Mittelstand

von Philipp Rose 11/02/2026

Das neue Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien soll nicht nur Handelshemmnisse abbauen, sondern auch neue Impulse für den deutschen Arbeitsmarkt setzen. Angesichts geopolitischer Spannungen auf globaler Ebene wollen beide Seiten ihre wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen. Für deutsche Mittelständler könnte insbesondere der Zugang zu indischen Fachkräften an Bedeutung gewinnen.

Jährlich drängen rund zwölf Millionen junge Menschen auf den indischen Arbeitsmarkt – deutlich mehr, als das Land selbst aufnehmen kann. Wenn nur ein kleiner Teil von ihnen im Ausland Perspektiven sucht, könnte dies laut Experten helfen, den Fachkräftemangel in Deutschland zu lindern. Deutschland gilt für viele junge Inderinnen und Inder als attraktiver Standort: mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis an Hochschulen, mehr englischsprachigen Studiengängen, bestehenden Communitys in Metropolen wie Berlin und München sowie vergleichsweise stabilen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Hinzu kommt ein reformiertes Einwanderungsrecht. Auch am Arbeitsmarkt schneiden indische Beschäftigte gut ab: Ihr Medianlohn lag Ende 2024 über dem deutscher Vollzeitbeschäftigter.

Damit Integration gelingt, sehen Fachleute jedoch klare Aufgaben auf Seiten der Unternehmen. Entscheidend sei, zunächst mit Berufsgruppen zu starten, bei denen schnelle Erfolge wahrscheinlich sind und neue Mitarbeiter besonders im ersten Jahr eng zu begleiten. Eine zentrale Rolle spielt zudem die Sprache. Gute Deutschkenntnisse gelten gerade im industriellen Mittelstand als unverzichtbar. Empfohlen wird, konkrete Sprachziele vertraglich festzuhalten und mit Entwicklungsschritten zu verknüpfen. Deutschland könne darüber hinaus mit mehr Transparenz über Karriere- und Gehaltsentwicklungen zusätzlich an Attraktivität gewinnen, wie das Handelsblatt unter Berufung auf Einschätzungen aus Wissenschaft und Beratung berichtet.

11/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Mittelstand setzt stärker auf Heimatmarkt

von Lieselotte Hasselhoff 09/02/2026

Wie eine Sonderumfrage der DZ BANK unter mehr als 1.000 mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmern zeigt, wollen viele Firmen künftig stärker auf den Heimatmarkt setzen und ihre Lieferketten verändern.

Hintergrund sind vor allem geopolitische Unsicherheiten, etwa durch Handelskonflikte in den USA und Abhängigkeiten von einzelnen Ländern wie China. Zwar spüren die meisten Unternehmen derzeit nur geringe direkte Auswirkungen, dennoch reagieren sie vorsorglich. So planen über die Hälfte der Befragten, ihren Absatz und ihre Beschaffung stärker in Deutschland oder Europa zu konzentrieren, während rund 41 Prozent ihre Lieferketten breiter aufstellen wollen. Neben Europa gewinnen auch alternative Märkte wie Indien an Bedeutung. DZ-BANK-Firmenkundenvorstand Stefan Beismann kommentiert: „Die Notwendigkeit, wirtschaftliche und geopolitische Abhängigkeiten zu reduzieren, ist der wesentliche Treiber dafür, bestehende Liefer-, Produktions- und Absatznetzwerke neu auszurichten – jüngere Entwicklungen wie die US-Zölle wirken hier allenfalls als Katalysator für einen ohnehin notwendigen Wandel.“ Die Umfrage zeigt, dass viele Mittelständler nicht auf politische Lösungen warten, sondern aktiv Maßnahmen ergreifen, um widerstandsfähiger und unabhängiger zu werden.

09/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Musk strebt bei IPO Billionenbewertung an

von Lieselotte Hasselhoff 06/02/2026

Tech-Milliardär Elon Musk hat angekündigt, seine Unternehmen SpaceX und xAI zusammenzulegen. Für den angestrebten Börsengang von SpaceX dürfte die Bewertung nun deutlich die Billionengrenze überschreiten. 

SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk, bereitet sich auf einen Börsengang im laufenden Jahr vor. SpaceX ist mit dem Transport von Satelliten in die Erdumlaufbahn bereits profitabel und übernimmt schon seit Jahren Aufträge der US-Weltraumorganisation NASA, etwa für den Transport von Astronauten und Material zur internationalen Raumstation ISS. Nun hat SpaceX angekündigt, Musks KI-Unternehmen xAI – zu dem neben dem Chatbot Grok auch der Messenger-Dienst X (vormals Twitter) gehört – zu übernehmen. Bei dem Transaktion wird SpaceX mit einer Billion Dollar bewertet, xAI mit 250 Milliarden Dollar. Damit gehört der neue Unternehmensbund zu den teuersten, nicht-börsennotierten Unternehmen weltweit. Dabei soll SpaceX die xAI-Übernahme mit Aktien bezahlen. Das Konstrukt hat für Musk gleich mehrere Vorteile. Künftig wird er mehr Aktienanteile an beiden Unternehmen halten und beim Börsengang würde er deutlich mehr Geld einnehmen. Zudem kann sich so xAI über den Kapitalmarkt finanzieren, ohne weiter auf Querfinanzierung aus anderen Musk-Unternehmen angewiesen zu sein. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge verschlingt die KI-Entwicklung bei xAI jeden Monat eine Milliarde Dollar. Das Anlegermagazin Börse Online nennt die Fusion daher einen Hütchenspielertrick. Analysten schätzen, dass die Bewertung bis zum Börsengang noch auf 1,5 Billionen Dollar steigen könnte. Musks Unternehmensvision sieht etwa den Bau von KI-Rechenzentren im All vor, die mit Solarstrom betrieben werden und keine energieintensive Kühlung benötigen. Zugleich spricht er von einer Million Satelliten, die mit der SpaceX-Rakete Starship ins All gebracht werden sollen. Berichten zufolge soll der Börsengang 50 Milliarden Dollar neues Kapital einbringen und wäre damit einer der größten Börsengänge aller Zeiten.

06/02/2026 0 Kommentare
Kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat - welche Kompetenzen sind entscheidend?
FinanzierungGastbeiträgeMittelstand

Kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat: Welche Kompetenzen bei IPOs und Anleiheemissionen wirklich entscheiden

von Lieselotte Hasselhoff 05/02/2026

Welche Aufsichtsratskompetenzen braucht ein Unternehmen, um am Kapitalmarkt wirklich überzeugend zu wirken – und nicht nur formal korrekt? Der Beitrag zeigt, warum ein kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat mit echter Börsenerfahrung, Finanzerfahrung, Finanz‑ und Rechnungslegungskompetenz, Governance-Stärke, Strategiestärke, Strategie-Know-how und Transformationsfähigkeit für IPO oder Anleiheemission entscheidend ist.

Ein Gastbeitrag von Dr. Viktoria Kickinger

Kapitalmarktfähig – oder nur auf dem Papier?

Viele Unternehmen bereiten für IPO oder Anleiheemission eine sauber formulierte Equity- beziehungsweise Bond-Story vor – und unterschätzen, wie stark der Aufsichtsrat als Vertrauensanker am Kapitalmarkt wirkt. Ein formal korrekter Aufsichtsrat reicht Investoren nicht mehr aus; entscheidend ist, ob das Gremium als kapitalmarktfähiger Aufsichtsrat wahrgenommen wird, also fachlich und kommunikativ auf Augenhöhe mit institutionellen Anlegern agiert. Aus meinem Blickwinkel als Geschäftsführerin der Directors Academy und als Aufsichtsrätin mit IPO-Erfahrung sind fünf Kompetenzfelder ausschlaggebend.

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05/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

Mittelstand blickt mit wachsender Sorge in die Zukunft

von Lieselotte Hasselhoff 04/02/2026

Der R+V Resilienz-Report 2026 zeigt, dass der deutsche Mittelstand zunehmend mit Sorge in die Zukunft blickt.

Demnach hat das Vertrauen in die eigene Widerstandsfähigkeit seit 2024 deutlich nachgelassen. 29 Prozent der befragten Führungskräfte machen sich große Sorgen um die Zukunft ihres Unternehmens, zwei Jahre zuvor waren es noch 17 Prozent. Gleichzeitig halten viele die gesamtwirtschaftliche Lage für kritisch: 69 Prozent der Führungskräfte und 72 Prozent der Beschäftigten sehen die deutsche Wirtschaft als stark krisengefährdet an. Zwar reagieren viele Unternehmen auf die wachsenden Risiken und setzen verstärkt auf Maßnahmen wie Mitarbeiterbindung, Digitalisierung oder Cybersicherheit, doch die Umsetzung bleibt häufig hinter dem Problembewusstsein zurück. Nur rund ein Drittel der Betriebe hat entsprechende Schritte bereits konsequent realisiert. Gleichzeitig wächst der Bedarf an externer Unterstützung, etwa bei der digitalen Transformation oder beim Schutz vor Cyberangriffen. Insgesamt zeigt der Report, dass das Bewusstsein für Krisen und Risiken im Mittelstand deutlich gestiegen ist, die tatsächliche Umsetzung von Resilienzmaßnahmen jedoch noch ausgebaut werden muss.

04/02/2026 0 Kommentare
KMU-News

EU startet KMU-Fonds zur Förderung von Marken und Patenten

von Lieselotte Hasselhoff 02/02/2026

Die Europäische Union hat den Ideas Powered for Business SME Fund 2026 gestartet und stellt erneut mehrere Millionen Euro zur Förderung von Marken-, Design- und Patentanmeldungen bereit.

Ziel des Programms ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der EU finanziell beim Schutz ihres geistigen Eigentums zu unterstützen und ihre Innovationskraft zu stärken. Gefördert werden unter anderem IP-Scans sowie die Anmeldung von EU-Marken, Designs und Patenten, wobei Zuschüsse von bis zu 90 Prozent für IP-Scans und bis zu 75 Prozent der Anmeldegebühren möglich sind. Die Antragstellung erfolgt online über das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO). Die Förderrunde läuft im Jahr 2026, wobei Anträge bis zur Ausschöpfung der Mittel, spätestens jedoch bis Anfang Dezember, gestellt werden können. Unternehmen sollten sich frühzeitig bewerben, da die Vergabe der Fördermittel nach dem Prinzip „first come, first served“ erfolgt.

02/02/2026 0 Kommentare
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Über uns

Hier schreiben die Kapitalmarkt-Experten der Quirin Privatbank über die deutsche Wirtschaft, den heimischen Mittelstand und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten.

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Holger Clemens Hinz
Leiter Kapitalmarktgeschäft

Thomas Kaufmann
Stv. Leiter Kapitalmarktgeschäft

Carsten Peter
Direktor Kapitalmarktgeschäft

Klaus Soer
Leiter Institutionelles Research

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