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Kapitalmarkt Blog
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Public-M&A, Bankentürme in Frankfurt
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Die Entwicklung des Public M&A-Marktes im Jahr 2025

von Lieselotte Hasselhoff 28/04/2026

Der Markt für öffentliche Übernahmen begann in diesem Jahr ruhig. Bis in den April 2026 hinein war lediglich ein Angebot an die Aktionäre der Klöckner & Co. SE zu verzeichnen. Die bisherige Zurückhaltung am Public M&A-Markt im Jahr 2026 entspricht dem Geschehen, das 2025 zu beobachten war. Großvolumige Deals wie die sich in diesem Jahr anbahnende UniCredit/Commerzbank-Transaktion fanden 2025 nicht statt. Der regelmäßig erscheinende Public-M&A-Report der führenden Wirtschaftskanzlei Noerr beleuchtet diese Entwicklungen.

Gastbeitrag von Dr. Volker Land, Dr. Stephan Schulz und Bastian Stromann, Noerr PartG mbB

Rückläufige Entwicklung des Public-M&A-Marktes im Jahr 2025

Der deutsche Markt für öffentliche Übernahmen und Delistings hat 2025 nach zwei Erholungsjahren deutlich an Dynamik verloren. Die Zahl der nach dem WpÜG von der BaFin gebilligten Angebote sank im Jahr 2025 auf 20 und damit um gut ein Drittel gegenüber dem Vorjahr. Noch deutlicher war der Einbruch beim Marktvolumen: Die Gesamtmarktkapitalisierung der betroffenen Zielgesellschaften (gemessen am jeweiligen Angebotspreis) halbierte sich annähernd im Vergleich zum Vorjahreswert und erreichte den niedrigsten Stand seit 2015. Auch das tatsächliche Angebotsvolumen – also das Angebotsvolumen bezogen auf die noch nicht vom Bieter gehaltenen Aktien – lag deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt.

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28/04/2026 0 Kommentare
KMU-News

Wie Mittelständler Trends in Innovationen verwandeln

von Lieselotte Hasselhoff 27/04/2026

Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist es wichtig, Markt- und Technologietrends früh zu erkennen– doch erst ein neues, praxisnah erprobtes Konzept der Technischen Hochschule Mannheim zeigt, wie sich diese Erkenntnisse systematisch in konkrete Innovationen übersetzen lassen.

Gemeinsam mit Partnern aus der Praxis wurde ein Ansatz entwickelt, der aus einem digitalen Umfeldradar zur kontinuierlichen Trendbeobachtung sowie einem Management-Framework für organisationale Achtsamkeit besteht. Erprobt wurde das Konzept bei einem mittelständischen Hersteller von Bauprofilen mit rund 600 Beschäftigten. Hintergrund ist, dass viele KMU zwar relevante Entwicklungen wie beispielsweise Künstliche Intelligenz früh wahrnehmen, diese jedoch mangels strukturierter Prozesse und Ressourcen selten gezielt in neue Produkte oder Geschäftsmodelle überführen. Im Pilotprojekt übernahmen Mitarbeitende verschiedener Abteilungen die Rolle von Trend-Scouts, sammelten und bewerteten systematisch Markt- und Technologietrends, während ein zentrales Innovationsteam den Austausch koordinierte und Entscheidungsgrundlagen für die Unternehmensleitung vorbereitete. Durch den strukturierten Ansatz konnte der bereichsübergreifende Dialog deutlich gestärkt und konkrete Innovationsvorhaben angestoßen werden.

27/04/2026 0 Kommentare
KMU-News

Investitionen werden für KMUs zur strategischen Pflicht

von Philipp Rose 24/04/2026

Hohe Energiepreise, technologische Umbrüche und unsichere Bedingungen setzen KMUs unter Druck, strategische Investitionen voranzutreiben. Gleichzeitig zeigt sich eine wachsende Zurückhaltung: Ende 2025 planten laut Umfragen nur noch 62,8 Prozent der mittelständischen Unternehmen Investitionen. Ein Tiefstand seit der Finanzkrise 2009.

Besonders deutlich ist die Skepsis bei der Finanzierung. Nur noch 27 Prozent der Unternehmen ziehen Kredite in Betracht, während steigende Zinsen und schwer kalkulierbare Konditionen zusätzliche Hürden darstellen. Gleichzeitig wächst der Investitionsbedarf – etwa in Digitalisierung, Dekarbonisierung oder Prozessinnovationen. Wie komplex diese Gemengelage ist, zeigt das Beispiel des energieintensiven Familienunternehmens Dibbern, das in einen neuen Ofen investiert, um Energieverbrauch und Produktionsprozesse zu optimieren. Der Kapitalbedarf liegt im siebenstelligen Bereich, die Finanzierung erfolgt unter Einbindung von Fördermitteln und regionalen Zuschüssen. Ohne diese Unterstützung wäre die Umsetzung deutlich schwieriger. Viele Unternehmen sehen sich dabei mit einer unübersichtlichen Förderlandschaft konfrontiert. Mehr als 2.000 Programme sowie kurzfristige Zinsanpassungen erschweren die Planung. Gleichzeitig fehlen insbesondere kleineren Betrieben oft die Ressourcen, um Transformationsrisiken fundiert zu bewerten, wodurch Investitionen trotz vorhandener Optionen verzögert werden. Wie das Handelsblatt berichtet, zeigt sich: Investitionen bleiben für den Mittelstand zentral, werden jedoch zunehmend zu einer strategischen Abwägung zwischen Risiko, Finanzierung und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.

24/04/2026 0 Kommentare
Kosten der Energiewende
FinanzierungGastbeiträgeKonjunkturNachhaltigkeit

Die Milliarden-Illusion: Warum die Kosten der Energiewende oft unterschätzt werden

von Lieselotte Hasselhoff 23/04/2026

Mit Ausbruch des Iran-Krieges erlebt Deutschland eine Energiekrise, die laut Experten sogar die Ölkrise von 1973 in den Schatten stellt und zu einem sprunghaften Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt hat. Entsprechend hat das Interesse an erneuerbarer Energie, Elektroautos und Wärmepumpen wieder zugenommen. In der Debatte um hohe Energiepreise und die Kosten der Energiewende in Deutschland wird immer wieder der Eindruck vermittelt, dass Wind- und Solarenergie nicht nur umweltfreundlich, sondern auch die günstigsten Stromquellen seien. Doch eine genauere Analyse zeigt: Die gängigen Messgrößen greifen zu kurz. Werden die langfristigen Systemkosten berücksichtigt, zeigt sich ein anderes Bild. In einer dreiteiligen Artikelserie des Energieökonomen Dr. Lars Schernikau blicken wir genauer auf versteckte Kosten der Energiewende und irreführende Argumentationen.

Gastbeitrag von Dr. Lars Schernikau

Ein wesentliches Argument für eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien sind häufig die sogenannten LCOE (Levelized Cost of Electricity), auf Deutsch Stromgestehungskosten genannt. Diese geben an, was die Produktion einer Kilowattstunde Strom direkt am Kraftwerk kostet. Laut aktuellen Analysen von Bloomberg liegen diese für Wind und Solar regelmäßig deutlich unter denen von Kohle oder Gas. Das leuchtet ein, da Sonne und Wind nicht wie Kohle, Öl oder Gas erst abgebaut, aufbereitet und zum Kraftwerk transportiert werden müssen.

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23/04/2026 0 Kommentare
KMU-News

DATEV-Mittelstandsindex zeigt Stillstand im Mittelstand

von Lieselotte Hasselhoff 21/04/2026

Der DATEV-Mittelstandsindex für März 2026 zeigt eine nur gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung im deutschen Mittelstand.

Der Umsatzindex liegt saison- und kalenderbereinigt bei 97,0 Punkten und steigt gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent. Im Jahresvergleich fällt das Wachstum mit 0,2 Prozent jedoch sehr verhalten aus, unbereinigt ergibt sich ein Plus von 2,3 Prozent. Zwar verzeichnen nahezu alle Branchen leichte Zuwächse, das Niveau von 2022 wird aber weiterhin nicht erreicht. Parallel dazu steigt der Kostendruck weiter deutlich an: Der Lohnindex klettert auf 124,4 Punkte, legt im Monatsvergleich um 0,5 Prozent zu und liegt im Vorjahresvergleich bei plus 6,5 Prozent. Besonders stark fallen die Zuwächse im Baugewerbe mit 7,9 Prozent sowie bei Kleinstunternehmen mit 6,8 Prozent aus. Die Beschäftigung stagniert hingegen weitgehend: Der Index liegt bei 100,9 Punkten, im Jahresvergleich ergibt sich ein leichtes Minus von 0,2 Prozent. „Die Umsatzentwicklung bleibt auch im März verhalten. Während die Löhne weiter deutlich steigen, kommt die Beschäftigung kaum voran. Damit zeigt sich ein insgesamt unausgewogenes Bild aus steigenden Kosten und nur moderaten Umsatzimpulsen – der Spielraum für den Mittelstand bleibt entsprechend begrenzt. Das ist keine Erholung, sondern Stillstand unter Druck“, so der DATEV-CEO Prof. Dr. Robert Mayr.

21/04/2026 0 Kommentare
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Deutscher Mittelstand kämpft um Marktanteile in Brasilien

von Lieselotte Hasselhoff 20/04/2026

Der deutsche Mittelstand blickt mit großen Erwartungen auf den Wachstumsmarkt Brasilien, sieht sich dort jedoch zunehmend starker Konkurrenz aus China ausgesetzt.

Unternehmen verzeichnen in dem südamerikanischen Land derzeit ihre weltweit stärksten Zuwächse, insbesondere in Zukunftsfeldern wie erneuerbare Energien, Infrastruktur und Bahnindustrie. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb deutlich, da chinesische Anbieter ihre Präsenz systematisch ausbauen – inzwischen stammt etwa jede dritte in Brasilien verkaufte Maschine aus China, während Deutschland mit rund elf Prozent Marktanteil zurückliegt. Brasilien selbst entwickelt sich mit rund 215 Millionen Einwohnern und einem Maschinenbauumsatz von etwa 51 Milliarden Euro zu einem strategisch wichtigen Schlüsselmarkt so das Handelsblatt. Entscheidend für die künftige Wettbewerbsfähigkeit könnte das EU-Mercosur-Abkommen sein, das Importzölle von bis zu 35 Prozent schrittweise abbauen soll und damit deutschen Unternehmen bessere Marktchancen eröffnen könnte. Ohne eine Einigung droht hingegen ein wachsender Kostennachteil gegenüber chinesischen Wettbewerbern, die vor allem im Massengeschäft mit deutlich höheren Produktionskapazitäten und niedrigeren Preisen punkten.

20/04/2026 0 Kommentare
KMU-News

Krisenbonus stößt bei KMUs auf Widerstand

von Philipp Rose 17/04/2026

Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro für Beschäftigte trifft im Mittelstand auf deutliche Zurückhaltung. Eine Blitzumfrage unter rund 2.000 Unternehmen zeigt, dass etwa die Hälfte der Betriebe eine Auszahlung „auf keinen Fall“ plant. Lediglich rund 20 Prozent können sich eine Prämie vorstellen, während sich 30 Prozent unentschlossen zeigen.

Noch klarer fällt das Urteil bei der grundsätzlichen Bewertung aus: Über 90 Prozent der befragten Unternehmen halten die Maßnahme für eine schlechte Idee. Aus Sicht des Mittelstands verfehlt die Prämie damit offenbar die wirtschaftliche Realität vieler Betriebe. Verbandsvertreter sprechen von einer Maßnahme, die an den Bedürfnissen der Unternehmen vorbeigehe. Auch aus dem Handwerk kommen kritische Signale. Viele Betriebe sehen sich angesichts angespannter Ertrags- und Liquiditätslagen derzeit nicht in der Lage, zusätzliche Zahlungen zu leisten. Entsprechend bleibt offen, in welchem Umfang die freiwillige Prämie tatsächlich umgesetzt wird. Wie die aktuelle Umfrage zeigt, über die zdf heute exklusiv berichtete, spiegelt die Debatte vor allem die wirtschaftlichen Zwänge wider, unter denen viele KMUs aktuell stehen.

17/04/2026 0 Kommentare
Tokenisierung von realen Vermögenswerten
DigitalisierungFinanzierungGastbeiträgeKI

Die Zukunft der Vermögenswerte: Tokenisierung revolutioniert Finanzmärkte

von Lieselotte Hasselhoff 17/04/2026

Der Wertpapierhandel findet zunehmend digital statt, auch private Anleger handeln immer häufiger selbstständig auf Handy und Laptop. Doch die Abwicklung einer Wertpapiertransaktion durchläuft im Hintergrund noch immer etliche Stationen und Prüfungen, bis ein Wertpapier in ein Depot gebucht und Geld für die Transaktion geflossen ist. Warum die Tokenisierung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten diesen Prozess deutlich vereinfachen und technisch zukunftsfähiger machen kann – ohne das Fundament des bestehenden Kapitalmarkts infrage zu stellen.

Gastbeitrag von Daniel Maier, Chartered Investment Germany

Die Digitalisierung des Wertpapierhandels ist längst Realität – doch sie endet heute oft noch an Grenzen, die aus einer Zeit stammen, in der vollständig digitale Abläufe keine Rolle spielten. Kaufen wir eine Aktie über das Online‑Depot, wirkt die Transaktion aus Nutzersicht unkompliziert: ISIN eingeben, Order ausführen, fertig.

Hinter den Kulissen jedoch greifen weiterhin zahlreiche etablierte Prozesse ineinander – Kursversorgung, Handelsplatzlogik, Registerführung, Clearing, Verwahrung, Zahlungsabwicklung. Diese Infrastruktur ist zuverlässig und leistungsfähig, aber sie wurde nicht für ein Umfeld gebaut, in dem Informationen und Transaktionsdaten jederzeit nahtlos digital miteinander verbunden sein können.

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17/04/2026 0 Kommentare
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Leiter Kapitalmarktgeschäft

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Direktor Kapitalmarktgeschäft

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