Die Verschiebung des KNDS-Börsengangs und der holprige Start von SpaceX an der Nasdaq verdeutlichen eine neue Realität: Selbst Unternehmen mit Rekordaufträgen und Milliardenerlösen scheitern daran, Investoren von ihren Bewertungsvorstellungen zu überzeugen. Das IPO-Fenster hat sich 2026 spürbar verengt, das Umfeld für Börsengänge spürbar gelitten.
Am 2. Juli 2026 zog der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS die Reißleine. Der Hersteller des Leopard-2-Panzers hat die geplante Doppelnotierung in Frankfurt und Paris auf unbestimmte Zeit vertagt. Als Begründung nannte das Unternehmen die Börsenvolatilität im europäischen Rüstungssektor.
