Venture-Capital-Investoren wollen ihre Beteiligungen irgendwann mit Gewinn verkaufen. Aber nur für ausgesuchte Unternehmen ist ein IPO sinnvoll. Wann er die richtige Wahl ist, welche Unterschiede es zwischen Börsengängen in den USA, Europa und Deutschland gibt und worauf es bei einem erfolgreichen IPO ankommt, erläutert diesmal Matthias Kromayer von MIG Capital. Er hat bereits fünf Unternehmen an die Börse begleitet und sagt: „In den USA geht es viel mehr um die emotionale Ebene.“
Diesmal sprechen die Hosts Holger Clemens Hinz, Leiter des Kapitalmarktgeschäfts der Quirin Privatbank AG, und Christian Maier von Rödl & Partner mit Matthias Kromayer, Vorstand und Managing Director bei MIG Capital, einer Venture Capital Gesellschaft aus München. Er sagt, die VC-Branche habe sich im Laufe der Jahre segmentiert. „Auf der einen Seite gibt es die Believer, die sagen, wir brauchen mehr IPOs, das ist der Weg, schon aufgrund des Chancen-Risikoprofils. Und es gibt die anderen, die sagen: ‚Vergiss es! Da gibst du dein Unternehmen in die Hölle und kannst nicht mehr mitagieren!‘ Und an beiden ist ein bisschen was dran.“
