Der Security Navigator 2026 zeigt, dass zwei von drei Cyber-Erpressungsopfern weltweit inzwischen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind.
Die Analyse von 139.000 Sicherheitsvorfällen legt offen: 67 Prozent aller Fälle betreffen Firmen mit 1 bis 249 Mitarbeitenden. Besonders stark betroffen sind mittelständische Betriebe in Deutschland: Im Vergleich zum Vorjahr stieg dort die Zahl der Opfer um 57,7 Prozent. Die Gründe liegen auf der Hand: Cyberkriminelle arbeiten mittlerweile hochprofessionell und setzen auf automatisierte Angriffsmethoden wie Ransomware oder Phishing und KMU fehlen häufig die Ressourcen für robuste IT-Sicherheit. Während größere Unternehmen meist über spezialisierte Sicherheitsteams verfügen, sind viele kleinere Firmen faktisch unvorbereitet gegen solche Angriffe. 28 Prozent der KMU gibt an, dass Cybersecurity für sie keine Priorität hat. Doch die Analyse zeigt deutlich, dass gerade im Mittelstand die Cybersecurity von großer Bedeutung ist.
