Die neue Marktstudie der S-Payment GmbH zeigt einen deutlichen Wandel beim Bezahlen im deutschen Mittelstand. Demnach erkennen immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen die Bedeutung bargeldloser Zahlungsmethoden, auch wenn viele Betriebe weiterhin Vorbehalte gegenüber Kartenzahlung haben.
Für die Studie „Händlergeschäft am Point of Sale (POS)“ wurden Unternehmen aus Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie und mobilen Dienstleistungen befragt. Die Untersuchung unterscheidet drei Händlertypen: „Einsteiger“, „Wechsler“ und „Experten“. Besonders im Handwerk und bei mobilen Dienstleistern dominieren noch „Einsteiger“, die häufig aus Sorge vor technischen Ausfällen, langfristigen Verträgen oder unklaren Kosten auf Kartenzahlung verzichten. Vor allem in Gastronomie und Fachhandel setzen Unternehmen dagegen zunehmend auf moderne POS-Systeme und mobile Terminals. Jeder zweite mobile Verkaufsstand erwartet durch Kartenzahlung sogar höhere Umsätze. Als größte Vorteile nennen Händler schnelle Bezahlvorgänge, weniger Bargeld sowie ein geringeres Risiko für Diebstahl und Betrug. Trotz des Trends bleibt Bargeld in vielen Branchen weiterhin das wichtigste Zahlungsmittel. Gleichzeitig planen zahlreiche Betriebe, innerhalb des kommenden Jahres in mobile Zahlungslösungen zu investieren.
