Der DATEV-Mittelstandsindex für März 2026 zeigt eine nur gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung im deutschen Mittelstand.
Der Umsatzindex liegt saison- und kalenderbereinigt bei 97,0 Punkten und steigt gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent. Im Jahresvergleich fällt das Wachstum mit 0,2 Prozent jedoch sehr verhalten aus, unbereinigt ergibt sich ein Plus von 2,3 Prozent. Zwar verzeichnen nahezu alle Branchen leichte Zuwächse, das Niveau von 2022 wird aber weiterhin nicht erreicht. Parallel dazu steigt der Kostendruck weiter deutlich an: Der Lohnindex klettert auf 124,4 Punkte, legt im Monatsvergleich um 0,5 Prozent zu und liegt im Vorjahresvergleich bei plus 6,5 Prozent. Besonders stark fallen die Zuwächse im Baugewerbe mit 7,9 Prozent sowie bei Kleinstunternehmen mit 6,8 Prozent aus. Die Beschäftigung stagniert hingegen weitgehend: Der Index liegt bei 100,9 Punkten, im Jahresvergleich ergibt sich ein leichtes Minus von 0,2 Prozent. „Die Umsatzentwicklung bleibt auch im März verhalten. Während die Löhne weiter deutlich steigen, kommt die Beschäftigung kaum voran. Damit zeigt sich ein insgesamt unausgewogenes Bild aus steigenden Kosten und nur moderaten Umsatzimpulsen – der Spielraum für den Mittelstand bleibt entsprechend begrenzt. Das ist keine Erholung, sondern Stillstand unter Druck“, so der DATEV-CEO Prof. Dr. Robert Mayr.
