Eine aktuelle Studie des Centre for Information Policy Leadership (CIPL), die im Auftrag von Google durchgeführt wurde, zeigt, dass 85 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland personalisierte Werbung als entscheidenden Faktor für ihr Umsatzwachstum sehen.
Befragt wurden rund 500 mittelständische Betriebe in Deutschland im Rahmen einer internationalen Erhebung in 13 Ländern mit insgesamt über 4.000 Teilnehmern. Die Studie verdeutlicht, wie wichtig datenbasierte Werbemaßnahmen für den Mittelstand sind, um mit größeren Unternehmen zu konkurrieren. Knapp 70 Prozent der befragten deutschen KMU geben an, dass ihnen personalisierte Werbung ermöglicht, mit deutlich größeren Unternehmen auf Augenhöhe zu konkurrieren. Außerdem nutzen viele Unternehmen bereits künstliche Intelligenz (79 Prozent), um ihre Kampagnen zu optimieren und mit begrenzten Budgets gezielt potenzielle Kunden anzusprechen. Darin zeigt sich ein riesiges Potenzial: Laut einer Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft könnte der Einsatz von KI rund 330 Milliarden Euro zur deutschen Wirtschaft beitragen. Gleichzeitig warnt die Erhebung vor den Folgen verschärfter Datenschutzregulierungen: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen würden bei Einschränkungen personalisierter Werbung ihre Preise erhöhen müssen, ein Viertel sieht sich sogar gezwungen, Personal abzubauen. Fast ein Drittel denkt deshalb über eine Standortverlagerungen oder Schließungen in Deutschland nach. Aus der Studie wird deutlich: Wer den Mittelstand stärken will, muss ihm die digitalen Werkzeuge an die Hand geben, die er für seinen Erfolg im globalen Wettbewerb benötigt.
