Die Stimmung im Mittelstand zeigt im Februar eine vorsichtige Aufwärtsbewegung. Der Geschäftsklimaindex steigt um 0,8 Zähler auf minus 14,1 Punkte. Damit bleibt das Niveau zwar unter dem langfristigen Durchschnitt, der durch die Nulllinie markiert wird, doch reiht sich die Entwicklung in andere positive Frühindikatoren des Monats ein.
Treiber der Verbesserung sind vor allem optimistischere Erwartungen auf Sicht von sechs Monaten. Auch die Beurteilung der aktuellen Lage legt leicht zu. Besonders deutlich hellt sich die Stimmung im mittelständischen Bauhauptgewerbe auf, wo sich der Erholungstrend fortsetzt. Noch kräftiger fällt der Anstieg bei den Großunternehmen aus: Ihr Geschäftsklima verbessert sich um 3,1 Zähler auf minus 16,2 Punkte. Hier geht der Impuls vor allem von einer besseren Einschätzung der aktuellen Lage aus – ebenfalls mit starken Signalen aus dem Bau.
Ein Wermutstropfen bleiben die Beschäftigungserwartungen der Großunternehmen, die weiter sinken. Bei KMUs hingegen scheinen sie sich auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Nach Einschätzung der KfW macht die positivere Zukunftsbewertung Hoffnung auf ein gutes Wirtschaftsjahr 2026. Das Investitionspaket der Bundesregierung komme 2025 bereits in Teilen der Industrie an und solle sich schrittweise in der Breite auswirken.
