Ob ein IPO als erfolgreich gilt, entscheidet sich in den ersten Handelstagen an der Börse anhand der Kursentwicklung des Börsendebütanten. Diese sollte vor allem stabil verlaufen, da starke Kursschwankungen die Investoren verunsichern können. Doch anders als bei der Publikumsreaktion bei einer Filmpremiere haben die Emittenten nach dem IPO mit dem sogenannten Greenshoe durchaus Einflussmöglichkeiten.
Ein Börsengang ist für ein Unternehmen ein Ereignis voller Spannung – fast wie die Premiere eines großen Kinofilms. Monatelang wurde gedreht, geplant, geprobt und kalkuliert. Und dann kommt der Tag, an dem es ernst wird: Das Publikum zeigt mit seiner Reaktion, ob der Start ein Erfolg wird. Beim IPO ist dieses Publikum der Kapitalmarkt, und statt Applaus oder Kritik äußert es sich durch steigende oder fallende Aktienkurse.
Doch im Gegensatz zu einer Filmpremiere gibt es beim Börsengang ein Werkzeug, das den Aktienkurs stabilisiert: den Greenshoe, die sogenannte Mehrzuteilungsoption.
