Die Digitalisierung im deutschen Mittelstand kommt weiterhin nur schleppend voran: Obwohl laut Studien rund 87 Prozent der Unternehmen die Bedeutung digitaler Technologien für die Wettbewerbsfähigkeit erkennen, stagniert die tatsächliche Umsetzung seit Jahren.
Besonders seit 2023 zeigt sich, dass viele Betriebe nicht mit der Geschwindigkeit des digitalen Wandels mithalten können. Während große Unternehmen – vor allem aus der IT- und Kommunikationsbranche – als Vorreiter gelten, haben kleine Firmen sowie Branchen wie Bau und Versorgung deutlichen Nachholbedarf. Zwar haben sich Homeoffice und digitale Vernetzung verbessert, eine umfassende Transformation der Geschäftsprozesse findet jedoch vielerorts nicht statt. Hauptgründe dafür sind hohe Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit, Fachkräftemangel sowie die Kosten und Komplexität der Umstellung bestehender Systeme. Zudem benötigen Unternehmen langfristige Strategien, passende IT-Infrastruktur und geschulte Mitarbeitende. Auch kulturelle Veränderungen innerhalb der Firmen spielen eine wichtige Rolle. Technologisch zeigt sich ein klarer Trend hin zu Cloudcomputing, während Zukunftstechnologien wie künstliche Intelligenz oder Blockchain von vielen Unternehmen in den kommenden Jahren eingeplant werden.
