Special Purpose Acquisition Companies (SPACs) haben in den vergangenen Jahren international stark an Bedeutung gewonnen. Auch für deutschsprachige kapitalmarktinteressierte kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) stellt sich zunehmend die Frage, ob dieses Konstrukt eine realistische Alternative zum klassischen Börsengang sein kann. Der folgende Überblick erklärt verständlich, wie SPACs funktionieren, welche Chancen sie bieten – und welche Risiken mit ihnen einhergehen.
Was ist eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC)?
Eine Special Purpose Acquisition Company, kurz SPAC, ist eine Mantelgesellschaft ohne operatives Geschäft. Ihr einziger Zweck besteht darin, Kapital über einen Börsengang einzusammeln, um innerhalb eines festgelegten Zeitraums ein nicht börsennotiertes Unternehmen zu übernehmen. Erst mit dieser Übernahme – dem sogenannten De-SPAC – entsteht ein operativ tätiges börsennotiertes Unternehmen.
