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Zahlungsverzug setzt Mittelstand unter Druck

von Philipp Rose

Immer mehr Unternehmen begleichen ihre Rechnungen verspätet. Knapp zwölf Prozent der Firmen zahlten im ersten Halbjahr 2025 nicht pünktlich – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von acht Prozent. Besonders betroffen sind das Gastgewerbe, der Maschinenbau, das Gesundheits- und Sozialwesen sowie das Baugewerbe.

Die Gründe liegen in drei Jahren ohne Wachstum, gestiegenen Kosten und einer schwachen Nachfrage. Gerade KMUs geraten dadurch in Liquiditätsengpässe, während große Unternehmen ihre Marktmacht häufig nutzen und überdurchschnittlich spät zahlen. Für viele Mittelständler bedeutet das ein wachsendes Risiko, in den Strudel von Zahlungsausfällen zu geraten.

Wie das Handelsblatt berichtet, gilt eine schlechte Zahlungsmoral als Frühindikator für Insolvenzen – zuletzt stiegen die Unternehmenspleiten in Deutschland spürbar an. Damit wird Zahlungsverzug zunehmend zu einem zentralen Problem für den Mittelstand.

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Timing bei internationalen Zahlungen

von Philipp Rose

Im Zuge der Globalisierung sind internationale Geschäfte und damit Zahlungen ins Ausland Alltag. Der Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle.

Dank globaler Lieferketten unterhalten auch viele KMUs mittlerweile Geschäftsbeziehungen ins Ausland. Der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr findet dann zumeist in US-Dollar statt. Das Geld landet dabei am häufigsten in drei Regionen: China (18 Prozent), USA (elf Prozent) und Hongkong (neun Prozent). Der Zahlungsverkehr in diese drei Regionen findet in US-Dollar statt. Außerdem fließen rund fünf Prozent des Kapitals nach Großbritannien – in britischen Pfund, das berichtet Springer Professional.
Der Großteil der Transaktionen ist innerhalb von 24 Stunden abgewickelt. In manchen Fällen kann es aufgrund verschiedener Gründe wie Annahmeschluss, Zeitverschiebungen, Wochenenden oder Feiertagen jedoch zu Verzögerungen im Zahlungsverkehr kommen. Und diese können für Unternehmen kostspielig werden. Daher sollten Mittelständler den Zeitpunkt ihrer internationalen Zahlungen vorausschauend planen. Für Transaktionen nach China eignen sich die Tage Dienstag bis Donnerstag, jeweils zwischen 8 und 10 Uhr morgens. Zahlungen in die USA wiederum werden am besten mittwochs oder donnerstags von 8 bis 10 Uhr veranlasst.

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Exportrisiken im Mittelstand: Bund will KMU bei Small Tickets unterstützen

von Lieselotte Hasselhoff

10 Prozent aller deutschen Firmen exportieren Waren ins Ausland, eine große Mehrheit von ihnen sind mittelständische Unternehmen. Trotzdem sind viele KMU bei ihren Auslandsgeschäften zurückhaltend, denn ihnen fehlt die nötige Absicherung von Exportrisiken. Mit einer neuen Regelung will der Bund nun unterstützend eingreifen.

 
 

KMU, die Geschäfte im Ausland tätigen, gehen stets gewisse Risiken ein. Je nach politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Lage in den Zielländern müssen die Unternehmen bis zu einem gewissen Grad auf Zahlungsverzögerungen, Zahlungsausfälle oder andere Verluste eingestellt sein. Absichern können sich die Unternehmen mithilfe von Exportkrediten und Bürgschaften.

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