Künstliche Intelligenz hat einen Börsenhype ausgelöst – und damit einhergehend haben auch die Aktien führender KI-Entwickler schwindelerregende Bewertungen erreicht. Aber kommt KI auch in den Unternehmen an? Einige Beispiele, wie der Mittelstand die neue Technologie im Geschäftsalltag nutzen kann.
Mittelstand
Fördermittel für Unternehmen: Die zerklüftete Förderlandschaft für den Mittelstand
Es gibt hunderte Förderprogramme für Unternehmen von EU, Bund, Bundesländern oder Stiftungen, viele davon richten sich an den Mittelstand. Doch nicht einmal jedes fünfte KMU nimmt Fördermittel in Anspruch. Trotz der Versprechungen und höherer Förderbudgets der Bundesregierung verbessert sich die Situation offenbar nicht. Im Gegenteil.
Nicht nur der deutsche Mittelstand hat international einen guten Ruf, auch die Art und Weise, wie Deutschland seine mittelständischen Unternehmen fördert, findet im Ausland Anklang. Beispielsweise werden deutsche KMU für das staatliche Förderprogramm ZIM beneidet. Das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“, kurz ZIM, soll Forschungs- und Entwicklungsprojekte beziehungsweise Innovationen von KMU mit Zuschüssen anschieben und am Laufen halten. Besonders gefördert werden dabei Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Derlei Projekte sind für die Unternehmen ohne Fördermittel oftmals zu teuer und damit zu riskant.
Viele große Börsen haben eine lange Geschichte. Im historischen Vergleich hat sich das globale Gewicht einzelner nationaler Aktienmärkte allerdings mehrfach verschoben. Heutzutage dominiert klar der US-Aktienmarkt das weltweite Börsengeschehen, doch das war nicht immer so. Wie sich der globale Aktienmarkt verändert hat und auf die Länder aufteilt.
Die New Yorker Wall Street ist ein Sehnsuchtsort. Investmentbanker, Investoren und Privatanleger, aber auch Unternehmen, die an die Börse gehen wollen, träumen davon, an der größten und mit Abstand wichtigsten Börse der Welt zu arbeiten, zu investieren oder mit den eigenen Aktien dort notiert zu sein. Die US-Leitbörse ist zusammen mit der US-Technologiebörse Nasdaq am Times Square die Börsenhochburg schlechthin. Hier sind weltweit mit Abstand die meisten großen Aktien gelistet und nirgendwo auf der Welt ist so viel Kapital versammelt. Gemessen am Börsenwert aller dort notierten Aktiengesellschaften ist der US-Aktien mit 54 Prozent der weltweiten Marktkapitalisierung der größte der Welt. Was an der Wall Street geschieht, beeinflusst die Börsen rund um den Globus.
Die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land begeistert die Deutschen und Zigtausende Gäste aus dem Ausland. Angesichts dieser Euphorie könnten Anleger darüber nachdenken, über die Börse direkt in Fußball-Aktien zu investieren. Warum das schwieriger ist, als es sich anhört.
Deutschland ist im Fußballfieber: Die UEFA Euro 2024, wie die Fußball-Europameisterschaft offiziell heißt, zieht Jung und Alt in ihren Bann – nicht zuletzt nach dem starken Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde. Angesichts dieses Events der Superlative könnten Anleger auf die Idee kommen, diese Euphorie und die eigene Begeisterung für ein Börseninvestment zu nutzen. Aber lohnt sich das?
Am 19. Juni ist es soweit: Die weltweit führende Messe rund um Solarenergie, die Intersolar Europe, öffnet in München ihre Pforten. Holger Clemens Hinz freut sich schon auf die größte energiewirtschaftliche Veranstaltung Europas.
Angefangen hat alles 1991 mit fünf Ausstellern in der Stadthalle Pforzheim, heute ist die Messe Intersolar die größte Veranstaltung der Solarbranche weltweit: 2023 besuchten mehr als 100.000 Interessierte aus 166 Ländern die 17 Münchener Messehallen und das riesige Freigelände. Im vergangenen Jahr zählte die Messe über 2.400 Aussteller aus 47 Ländern.
In Deutschland gibt es 14 verschiedene Rechtsformen für Unternehmen sowie einige Mischformen. Sie unterscheiden sich unter anderem in Haftungsfragen, im Handelsrecht, bei der Besteuerung, und beim Mindestkapital. Welche Vor- und Nachteile die jeweilige Rechtsform mit sich bringt.
Rechtsformen für Unternehmen werden in drei Gruppen unterteilt. Die häufigste Rechtsform für Firmen in Deutschland ist das Einzelunternehmen. Von den rund 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland sind knapp 2,2 Millionen Solopreneure, also unternehmerische Einzelkämpfer. Daneben gibt es mehr als eine Dreiviertelmillion Kapitalgesellschaften und 400.000 Personengesellschaften. Bei den beiden zuletzt genannten spricht man statt von Rechtsformen auch von Gesellschaftsformen. Um diese soll es hier im Wesentlichen gehen.
Alle drei Minuten registriert der Verfassungsschutz einen Cyberangriff auf ein Unternehmen in Deutschland. Laut aktueller Umfragen ist jedes zweite kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) von Cyberattacken betroffen – und für 45 Prozent dieser Unternehmen ist solch ein Hackerangriff existenzbedrohend. Experten erwarten, dass die Zahl und die Qualität der Angriffe auf Unternehmen durch den Einsatz von KI weiter zunehmen. Was KMU dagegen tun können.
Von den meisten Cyberattacken auf Unternehmen hört die Öffentlichkeit nichts. Doch im vergangenen Jahr waren gleich mehrere bekannte Unternehmen betroffen – unter anderem die Sparkassen-Tochter Deutsche Leasing, die Werkstattkette ATU und der Rüstungskonzern Rheinmetall. Untersuchungen zeigen allerdings: Rund 85 Prozent der erfolgten Hackerangriffe werden nicht publik. Die Angst der Unternehmen vor einem Reputationsschaden ist einfach zu groß.
Weil immer weniger Berufstätige in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und gleichzeitig die Zahl der Rentner steigt, steht das umlagefinanzierte Rentensystem vor dem Kollaps. Ohne Zutun der Politik aus dem Staatshaushalt müssten die Beitragssätze deutlich steigen oder das Rentenniveau sinken. Nun will die Regierung mit dem sogenannten Generationenkapital in die kapitalgedeckte Rentenfinanzierung einsteigen, um das System zu stabilisieren. Warum dieser Schritt grundsätzlich zu begrüßen ist, das Vorhaben selbst aber zu optimistisch geplant und zu klein dimensioniert ist.
Die gesetzliche Rentenversicherung leidet unter der Überalterung der deutschen Bevölkerung, es gibt zu wenige Beitragszahler. Nun verschärft sich die Lage durch den schrittweisen Renteneintritt der Babyboomer, also der geburtenstarken Jahrgänge ab den 60er-Jahren. Da die gesetzlichen Renten direkt aus den laufenden Beiträgen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zur Rentenversicherung bestritten werden – dieses Verfahren wird Umlagefinanzierung genannt – und immer mehr Rentner einer sinkenden Zahl von Betragszahlern gegenüberstehen, ist die gesetzliche Rentenversicherung zunehmend unterfinanziert.
