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Kapitalmarkt Blog
KMU-News

Mittelstand unzufrieden mit der Ampel

von Philipp Rose 02/10/2024

Die Unzufriedenheit mit der deutschen Regierung ist groß. Im Mittelstand ist das Bild nicht rosiger – fast 80 Prozent sind unzufrieden.

Vier von fünf KMUs sind alles andere als begeistert von der Wirtschaftspolitik der Ampel-Regierung. Unter dieser Unzufriedenheit leidet unter anderem das Geschäftsklima. Dieses ist zum ersten Mal seit 20 Jahren zwei Jahre in Folge negativ. Lediglich knapp 25 Prozent der mittelständischen Unternehmen konnte in den vergangenen Monaten einen ansteigenden Umsatz verzeichnen. Entsprechend ist die Einstellungsbereitschaft – trotz Fachkräftemangels – auf dem niedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre, berichtet der Tagesspiegel.
Einen Lichtblick gibt es jedoch: Auch wenn die Quote unter dem Durchschnitt der letzten Jahre liegt, planen mit 40 Prozent wieder mehr Unternehmen Investitionen als noch im Vorjahr.

02/10/2024 0 Kommentare
Schutzweste, Börsengang, IPO, Kapitalmarkt, Transaktion, Prospekt, Wertpapiersprospekt, Mittelstand, KMU, POSI-Versicherung
GastbeiträgeMittelstand

Prospekthaftpflichtversicherung: Schutzweste am Kapitalmarkt

von Lieselotte Hasselhoff 01/10/2024

Emittenten sind für falsche und irreführende Informationen im Wertpapierprospekt haftbar. Die POSI-Versicherung bietet Schutz.

Ein Gastbeitrag von Björn Stressenreuter

Eine prospektpflichtige Kapitalmarkttransaktion, wie ein Börsengang (IPO) oder die Ausgabe von Anleihen, kann Haftungsansprüche bei den beteiligten Personen und Unternehmen auslösen. Dies führt dazu, dass sie infolge schadensersatzpflichtig gemacht werden können und sich strafrechtlichen Ermittlungen stellen müssen. Im Folgenden wird vorwiegend aus Sicht der Emittentin und der dort handelnden Personen die Absicherung durch die Prospekthaftpflichtversicherung (POSI), auch IPO-Versicherung genannt, betrachtet. Für weiterführende Informationen verweisen wir auf unseren Podcast „Haftungsrisiken beim IPO richtig managen“ mit der Deutschen Börse unter: www.riskpartners.de/ipo.

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01/10/2024 0 Kommentare
KMU-News

45 Prozent der KMU fehlt das Geld für mehr Nachhaltigkeit

von Lieselotte Hasselhoff 30/09/2024

Die Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit und einem geringeren CO2-Ausstoß steht vor einer Reihe von Herausforderungen. 45 Prozent von rund 1000 befragten KMU räumen ein, dass ihnen schlicht die finanziellen Mittel fehlen, um Nachhaltigkeitsprojekte umzusetzen. 

Dabei könnten zum Beispiel Förderprogramme des Bundes dabei helfen, finanzielle Hürden zu überwinden. Weitere Herausforderungen sehen die KMU im Zeitmangel, um Nachhaltigkeitsprojekte umzusetzen (37 Prozent), in unklaren Vorstellungen, wie sehr das eigene Unternehmen betroffen ist (33 Prozent), unverständlichen regulatorischen Vorgaben (31 Prozent) und in der Gewinnung von Fachkräften, um die Vorhaben umzusetzen (27 Prozent) Dabei sehen laut der Gothaer-Studie 31 Prozent der Mittelständler in dem Thema Nachhaltigkeit eine hohe Relevanz in den kommenden fünf Jahren, 46 Prozent ordnen dem eine moderate Relevanz zu. Lediglich 14 Prozent sehen nur eine geringe Relevanz für ihr Unternehmen. Zudem offenbart die Studie, dass nur 16 Prozent der KMU ihren eigenen CO2-Ausstoß kennen.

30/09/2024 0 Kommentare
Family Office, Corporate Governance, Familie, Vermögen, vermögensverwaltung
GastbeiträgeMittelstand

Corporate Governance im Family Office

von Lieselotte Hasselhoff 25/09/2024

Wenn ein Familienunternehmen verkauft wird, gründen Familienoberhaupt und -mitglieder gerne ein Family Office für die Verwaltung des stark gewachsenen liquiden Vermögens. Wie ein Family Office ein wirtschaftlicher Erfolg wird und worauf es zur Wahrung des Familienfriedens ankommt.

Ein Gastbeitrag von Oliver Schmitt

Ein Family Office braucht Regeln

Beim Aufbau eines Family Office stellen sich häufig multiple Herausforderungen, mit welchen die Gründer in der Regel eher weniger befasst waren. Der Gedanke und die Notwendigkeit zum Family Office ergibt sich doch häufig erst nach der Veräußerung des Familienunternehmens. Neben der grundsätzlichen Wahl zwischen einem Multi oder Single Family Office, was meist abhängig davon ist, in welcher Höhe Vermögen verwaltet werden soll, stehen zahlreiche weitere Aufgaben im Mittelpunkt, wie etwa die Erarbeitung einer geeigneten und tragfähigen Investitionsstrategie und die genaue Nachfolgeplanung.

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25/09/2024 0 Kommentare
KMU-News

Nachhaltigkeit für KMU immer relevanter

von Philipp Rose 25/09/2024

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer präsenter. Auch in der mittelständischen Wirtschaft nimmt es immer mehr Einfluss.

Mit Blick auf Umweltkatastrophen und der Begrenztheit verschiedener Ressourcen, ist das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Das gilt auch für Unternehmen, wie finanzwelt nun berichtet. Und zwar in zunehmendem Maße auch für KMU. Bislang sind Mittelständler, bezogen auf ihre Nachhaltigkeitsbemühungen, vom Gesetzgeber noch nicht so sehr in die Pflicht genommen worden wie größere Konzerne. Das ändert sich jedoch zunehmends. Bereits für jedes fünfte Unternehmen sind staatliche Vorschriften der Hauptgrund für Engagement im Bereich Nachhaltigkeit.
Die Zahl an Unternehmen, die hauptsächlich aus persönlicher Überzeugung Maßnahmen ergreift, nimmt derweil ab. Mit 34 Prozent, ist es aber weiterhin die größte Gruppe.
Insgesamt messen 24 Prozent der KMUs dem Thema Nachhaltigkeit eine hohe Relevanz bei. Gesehen auf die nächsten fünf Jahre sind es sogar 31 Prozent.

25/09/2024 0 Kommentare
KMU-News

Neues Gesetz zur Betriebsrente setzt Anreize für KMU

von Lieselotte Hasselhoff 23/09/2024

Die Ampelkoalition hat ein neues Betriebsrentenstärkungsgesetz beschlossen., das unter anderem Steuererleichterungen verspricht. Vor allem unter KMU und Geringverdienern ist die Betriebsrente zu wenig verbreitet. Das zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz sieht deshalb unter anderem Steuererleichterungen für Arbeitgeber vor.  Das Gesetz muss noch durch das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren.

Um Versorgungslücken für künftige Rentner zu vermeiden, soll die Betriebsrente als zweite Säule der Altersvorsorge nach der gesetzlichen Rente gestärkt werden. Der Gesetzentwurf sieht deshalb vor, dass sich KMU an Sozialpartnermodellen beteiligen können, ohne selbst einen Tarifvertrag aushandeln zu müssen.  Außerdem sind Steuererleichterungen für Arbeitgeber vorgesehen, die Mitarbeitern mit geringem Einkommen eine Betriebsrente anbieten. Für jeden Euro, den Arbeitgeber in die Betriebsrente einzahlen, sollen sie 30 Cent vom Staat zurückbekommen.

 

23/09/2024 0 Kommentare
KMU-News

„WIN-Initiative“ soll Start-up-Szene stärken

von Philipp Rose 20/09/2024

Deutsche Start-ups haben es nicht leicht. Da es hierzulande an Risikokapital mangelt, fällt es jungen Unternehmen schwer zu wachsen.

Mit der Unterstützung großer Polit-Prominenz wurde diese Woche die neue „WIN-Initative“ vorgestellt. In Zusammenarbeit mit großen Partnern aus der Privatwirtschaft, wie der Deutschen Bank, Commerzbank, der Allianz oder auch Blackrock, will die staatliche Förderbank KfW den deutschen Kapitalmarkt stärken. Ziel ist es, mehr privates Kapital für vielversprechende hiesige Start-ups zu mobilisieren und vor allem auch risikobehaftete Investitionen für vermögende Privatpersonen attraktiver zu machen.
Wie das Handelsblatt berichtet, sollen insgesamt mehr als zehn Milliarden Euro für junge Unternehmen mit Wachstumspotential zur Verfügung gestellt werden. Bislang ist der deutsche Kapitalmarkt relativ schwach, weshalb es KMUs oft an finanziellen Mitteln zur Expansion fehlt.

20/09/2024 0 Kommentare
Palliativteam, letztehilfe, Sterbebegleitung
Leben

Von den Zuwendungen im Leben

von Lieselotte Hasselhoff 19/09/2024

Obwohl der Tod Teil unseres Lebens ist, scheuen die meisten Menschen einen offenen Umgang mit diesem Thema. Das PalliativTeam Frankfurt setzt sich deshalb für „Letzte-Hilfe-Kurse“ ein.

Wir kennen unterschiedliche Formen von Zuwendung – gerade in unserer Branche… Da gibt es die unbedingt rückzahlbare Zuwendung, die bedingt rückzahlbare Zuwendung, die nicht rückzahlbare Zuwendung, zu nennen wären auch Provisionen, Gebühren und sonstige Geldleistungen sowie alle nichtmonetären Vorteile, die unter den Begriff der Zuwendung fallen… Ob so oder so, an eine Leistung ist zumindest im Regelfall eine Bedingung geknüpft, warum in welcher Form das Gegenüber eine „Förderung“ erhält.

Und dann ist da eine ganz andere Form der Zuwendung hervorzuheben, gemeint ist die menschliche Zuwendung. Mir wendet sich jemand zu, ich wende mich jemandem zu, d.h. wir schenken uns Aufmerksamkeit, wir widmen uns dem jeweilig anderen – ganz ohne Bedingungen.

Im Falle einer Krankheit oder im Alter können wir uns glücklich schätzen, wenn es Menschen gibt, die sich uns zuwenden – vielleicht sind wir in einer Phase der „Schwäche“ sogar darauf angewiesen.

Wie schon in unserem vorherigen Artikel im Zusammenwirken mit dem Kinderpalliativteam beschrieben, ist Zuwendung das, was wir am Ende des Lebens alle brauchen. Darauf wollen wir aufsetzen und auf das Kursangebot der „Letzten Hilfe“ aufmerksam machen, weil dieser Kurs vollumfänglich die wichtigen Aspekte bezogen auf das Sterben umfasst, woran wir im Laufe unseres Lebens nicht denken oder auch nicht denken wollen.  

Letzte Hilfe

…denn Zuwendung ist das, was wir am Ende des Lebens alle brauchen

Die meisten von Ihnen haben sicher schon einmal einen Erste Hilfe-Kurs besucht, vielleicht für den Führerschein oder aus der Intention heraus, anderen Menschen zu helfen. Doch haben Sie schon einmal einen Letzte Hilfe-Kurs besucht? Da muss sich doch jemand verschrieben haben… immer diese Autokorrektur.

Hinter diesem Titel stehen eine zentrale Idee, eine feste Haltung und eine Vision. Denn ähnlich wie die „Erste Hilfe“ im Notfall helfen will, soll die „Letzte Hilfe“ Menschen dazu zu ermutigen, den Tod als Teil des Lebens zu verstehen und das kleine 1×1 der Sterbebegleitung zu lernen – ganz praktisch und lebensnah.

Erfunden wurden die Letzte Hilfe-Kurse von Dr. med. Georg Bollig mit dem Ziel, das Thema Tod und Sterben wieder zurück in die Gesellschaft zu tragen und Ängste zu nehmen.

Das Kurskonzept ist in vier Module unterteilt:

Im ersten Teil gilt es, sich damit auseinanderzusetzen, dass Sterben ein Teil des Lebens ist und wie wir erkennen, wann sich ein Mensch dem Lebensende nähert.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Themenfeld „Vorsorgen und Entscheiden“ –  also mit der konkreten Frage, wie ich selbstbestimmt lebe, auch wenn ich nicht mehr für mich selbst entscheiden kann. Es wird erklärt, was der Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung ist.

Danach werden unterschiedliche Symptome und Beschwerden am Ende des Lebens besprochen und Hilfen beschrieben. Im letzten Modul geht es um das Abschiednehmen. Was ist zu tun, wenn ein Mensch verstorben ist und warum Trauer nicht ein Problem, sondern eine Lösung ist.

Zu jedem dieser Bereiche erhalten die Teilnehmenden in 45 Minuten kompakt eine erste Übersicht über das Themenfeld. Das geschieht interaktiv, mit praktischen Übungen und Raum für Rückfragen. In Gruppen von max. 20 Personen können geschützt Erfahrungen geteilt werden.

Am Thema Tod kommt niemand vorbei

Angeboten werden die Kurse bundesweit seit 2015 von Menschen, die im hospizlichen und palliativen Bereich aktiv sind. Sie dauern insgesamt maximal 4 Stunden. Hieraus hat sich eine aktive Community entwickelt, und es gibt allein in Deutschland bereits über 5.000 Kursleitende.

Das Kurskonzept wird mittlerweile nach dem gleichen Vorbild in über 22 Ländern angeboten. So finden die Kurse zum Beispiel in Kanada genauso statt wie in Litauen. Daran kann man erkennen, wie universell das Thema „Tod und Sterben“ uns Menschen in seiner Ganzheitlichkeit betrifft, unabhängig von Herkunft und Glaube.

Letzte Hilfe-Kurse gibt es auch für Kids und Teenager. Zielgruppe hierbei sind Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Die gleichen Inhalte werden altersgerecht und interaktiv vermittelt. Das Kurskonzept der Letzte Hilfe eignet sich auch gut für Unternehmen und Betriebe und kann zum Beispiel im Zuge der Gesundheitsprävention angeboten werden, denn wir alle sind sterblich.

Einen Letzte Hilfe-Kurs in Ihrer Nähe finden Sie unter www.letztehilfe.info oder in der Region Frankfurt über unser Herzensprojekt, das www.wuerdezentrum.de.

19/09/2024 0 Kommentare
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Hier schreiben die Kapitalmarkt-Experten der Quirin Privatbank über die deutsche Wirtschaft, den heimischen Mittelstand und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten.

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Leiter Kapitalmarktgeschäft

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Stv. Leiter Kapitalmarktgeschäft

Carsten Peter
Direktor Kapitalmarktgeschäft

Daniel Kukalj
Leiter Institutionelles Research

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