Datendiebstahl und zunehmend auch Cyberkriminalität sind weiter auf dem Vormarsch. Nicht nur Großunternehmen und staatliche Stellen sind betroffen. Auch im Mittelstand wittern Konkurrenten, Wirtschaftsspione oder ehemalige Mitarbeiter fette Beute. Nahezu jedes KMU ist bereits Ziel solcher Angriffe geworden – oder vermutet es zumindest. Das zeigt: Der Mittelstand muss aufgrund der steigenden Cyberkriminalität schleunigst seine IT-Sicherheitsstrukturen auf Vordermann bringen.
KMU
Was die Refinanzierung angeht, haben KMU sicherlich schon einmal ein besseres Umfeld vorgefunden. Dem Kapitalmarkt als weitere Opportunität den Rücken zu kehren, ist für den Mittelstand aber absolut keine gute Strategie.
Trotz immer einmal wieder stattfindender Frühlingsunterbrechungen zeigt der Winter langsam aber sicher sein unverwechselbares Gesicht: Die Temperaturen nähern sich allmählich dem Gefrierpunkt, mancherorts rieselten schon die ersten Flocken zu Boden und einige Weihnachtsmärkte haben auch schon ihre Pforten geöffnet – adventliche Idylle pur eben. Da muss einem doch warm ums Herz werden.
Anders als die Großunternehmen kommt der Mittelstand unbeschadet durch die Herbststürme des Oktobers. Das Geschäftsklima bleibt gut, doch der Fachkräftemangel wird immer mehr zum Bremsklotz. Darauf, dass die Politik das Problem beseitigt, sollten KMU nicht setzen.
Der Mittelstand brummt. Wie das jüngst veröffentliche KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt, haben die KMU einen goldenen Oktober hinter sich. Die ohnehin schon exzellente Geschäftslage verbesserte sich noch einmal, die Geschäftserwartungen trübten sich nur leicht ein. Insgesamt bleibt das Geschäftsklima mittelständischer Unternehmen auf hohem Niveau stabil.
Jüngste KfW-Daten stellen der Verfassung im Mittelstand ein gutes Zeugnis aus. Vereinzelte Zahlen legen aber nahe, dass deutsche KMU in so mancher Hinsicht noch einige Hausaufgaben zu erledigen haben.
Dass der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft darstellt, ist bekannt und wird immer wieder gerne erzählt. Dass dahinter mehr steckt als nur Industrieromantik, verraten jüngste Zahlen, die einmal mehr unterstreichen, dass die Bedeutung des Mittelstands über Symbolik weit hinausgeht. So haben gemäß dem vor wenigen Tagen veröffentlichten KfW-Mittelstandspanel 2018 mittelständische Unternehmen mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 4,7 Prozent den größten Anstieg seit sechs Jahren verzeichnet.
Das jüngste KfW-ifo-Mittelstandsbarometer legt nahe, dass es deutschen KMU gut geht. Vielleicht zu gut? Die Prognose der Bundesregierung für die deutsche Wirtschaft sowie der Ausblick des IWF für die Weltwirtschaft zeichnen nämlich aktuell ein etwas skeptischeres Bild.
Entspannt sich der internationale Handelsstreit, läuft es wieder rund bei KMU. Diese Gleichung wird zur Milchmädchenrechnung und könnte einige Unternehmen nachlässig werden lassen – ein Fehler gleich in mehrfacher Hinsicht!
Wie stark deutsche KMU von den Entwicklungen im internationalen Handelsstreit beeinflusst werden, zeigen nicht zuletzt die Zahlen des jüngsten KfW-ifo-Mittelstandsbarometers. Kaum ist ein vorläufiger Waffenstillstand im Konflikt zwischen den USA und der EU vereinbart, wächst der Optimismus im deutschen Mittelstand; so legt der Geschäftsklima-Index zum zweiten Mal nacheinander zu, diesmal um 2,6 auf 17,3 Punkte. Noch deutlicher steigen die Erwartungen, sie klettern um 4,8 auf 7,1 Punkte. Grundsätzlich zeigen sich die KMU mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden, worauf nicht zuletzt die 28,2 Punkte aus der Lagebeurteilung hindeuten, ein auch im historischen Vergleich hoher Wert. Kurzum: Es sieht momentan alles sehr entspannt aus bei den deutschen Mittelständlern.
Kaputte Straßen, Funklöcher und lahmes Internet – gerade der Mittelstand leidet unter Defiziten bei der Gewährleistung einer funktionierenden Infrastruktur.
Wachstum ist auf der einen Seite eine schöne Sache. Für die Wirtschaft ist es auf der anderen Seite eine Notwendigkeit – und mitunter eine sehr fragile Angelegenheit. Umso schlimmer, wenn das Wachstum von selbstgemachten Problemen behindert wird.
Danach sieht es zumindest derzeit aus, wenn es nach einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter gut 2.700 Unternehmen geht.
Änderung ist nicht zwangsläufig Verbesserung. Das zeigt die jüngste Kehrtwende des deutschen Gesetzgebers im Fall bislang prospektfreier Emissionen von Wertpapieren deutlich. Noch haben kapitalmarktorientierte KMU aber die Möglichkeit, mit überschaubarem Aufwand gegen diese fragwürdige Maßnahme vorzugehen.
