Lange wurde um die Bildung gestritten. Tatsächlich sollten Bildungspolitiker und KMU für die Zukunft der jungen Generation streiten. Worauf es dabei ankommt und welche Rolle kleine und mittlere Unternehmen dabei spielen können.
KMU
Der Begriff des Fachkräftemangels suggeriert, dass Unternehmen mit dieser Situation leben müssen. Doch häufig ist der Fachkräftemangel im Mittelstand ein hausgemachtes Problem. Wie vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit den Herausforderungen umgehen sollten.
Das Gütesiegel „Made in Germany“ genießt weltweit einen exzellenten Ruf – Diesel-Schummelsoftware und Verzögerungen bei großen Bauprojekten zum Trotz. Wie sehr deutsche Produkte im Ausland gefragt sind, zeigt auch die Exportstärke des Maschinenbaus. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Exporte 2018 um 5,3 Prozent auf rund 178 Milliarden Euro. Doch die Herausforderungen und die internationale Konkurrenz nehmen zu. Welche Weichen gestellt werden müssen, damit „Made in Germany“ langfristig eine Erfolgsstory bleibt.
Die Panik war groß vor der Einführung der DSGVO. Doch die Welle von Abmahnungen und Strafzahlungen ist ausgeblieben. Das muss aber nicht so bleiben, im Gegenteil. Für Unternehmen könnte es künftig deutlich ungemütlicher werden. KMU sollten das Thema daher keineswegs auf die leichte Schulter nehmen.
Eine der wichtigsten Fragen im Leben eines Mittelständlers ist die nach der Zukunft seiner Firma. Wenn es einmal in den Ruhe- oder Vorruhestand geht, soll das Lebenswerk in guten Händen sein. Was es bei der Suche nach einem Nachfolger im Mittelstand zu beachten gibt, und wer als neuer Eigentümer überhaupt in Frage kommt.
In den sorgenfreien Wonnejahren des Aufschwungs hat sich ein erheblicher Reformbedarf für die deutsche Wirtschaft aufgestaut. Nun bestärkt eine neue Studie den Eindruck, den die Konjunktur bisher noch verdecken konnte: Die vielgepriesene Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Mittelständler ist längst in Gefahr. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Steuern, Infrastruktur, Rechtssystem – die Rahmenbedingungen für den Mittelstand in Deutschland werden immer widriger. Wer der Bundesrepublik den Rang abläuft und was die Politik jetzt tun muss – eine Analyse.
KMU sollten sich vom stark politisch geprägten Marktumfeld nicht blenden lassen – auch 2018 trotzten viele kleinere Unternehmen widrigen Bedingungen mit Erfolg; wie immer kommt es aufs Timing an, was für ein gutes IPO-Jahr 2019 spricht.
2018 war ein gutes IPO-Jahr! Trotz des „Stotter-Starts“ von Dermapharm nahm der Markt schnell Fahrt auf. Bereits im Frühling konstatierten wir auf unserem Kapitalmarkt.Blog ein gutes IPO-Umfeld– gerade im Mittelstand. Das Ergebnis für das gesamte Jahr kann sich auch sehen lassen: Insgesamt 17 Börsengänge sorgten für ein Rekordjahr, auch wenn die Dynamik im zweiten Halbjahr auf Basis der vorrangig politisch geprägten Volatilität nachgelassen hat.
Rund die Hälfte der neuen Unternehmen auf dem Parkett sind im weitesten Sinne im Sektor Technologie anzusiedeln. Mit Siemens Healthineers, DWS und Knorr Bremse wagten sich auch drei große Unternehmen mit einem IPO-Volumen von insgesamt mehr als elf Milliarden Euro an den Markt; sie stellte damit mehr als 80 Prozent des gesamten Neuemissionsvolumens.
Der Mittelstand wird 2019 mit der einen oder anderen Herausforderung zu kämpfen haben, da sind sich nahezu alle Experten einig. Einige Mittelständler blicken besonders pessimistisch auf die kommenden Monate, doch bei weitem nicht alle KMU – und das ist auch gut so.
