Geht es Ihnen auch so, langsam hat man einfach genug von den kurzen Tagen, von der Dunkelheit und der Kälte. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Frühling Einzug hält. Um das Ganze noch ein bisschen zu beschleunigen und den Winter endlich nach Hause zu schicken, gibt es in Deutschland und auch bei unseren europäischen Nachbarn traditionelle Bräuche, für die Einheimische und Besucher im wahrsten Sinne des Wortes „Feuer und Flamme“ sind.
Viele dieser Traditionen reichen bis in vorchristliche Zeiten zurück, wurden später von den Christen übernommen und bekamen von ihnen einen Bezug zur Fastenzeit. Da diese bekanntermaßen am Aschermittwoch beginnt, finden rund um die Karnevalszeit besonders viele Feste statt. Während in manchen Regionen die bösen Geister des Winters von gruseligen Gesellen und mit viel Lärm vertrieben werden, macht man ihnen anderenorts mit Feuer den Garaus. Ein großes Fest wird dabei immer gefeiert – mit größeren und kleineren Feuern, brennenden Scheiben oder mit in Flammen aufgehenden Hexen. Wir haben uns auf die Spuren von einigen der schönsten (Feuer-) Bräuche begeben.
