Das jüngste KfW-ifo-Mittelstandsbarometer legt nahe, dass es deutschen KMU gut geht. Vielleicht zu gut? Die Prognose der Bundesregierung für die deutsche Wirtschaft sowie der Ausblick des IWF für die Weltwirtschaft zeichnen nämlich aktuell ein etwas skeptischeres Bild.
Auf der Suche nach neuen nachhaltigen Ertragsquellen gehen Immobilienunternehmen unterschiedliche Wege – hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Zweierlei hat in den vergangenen Jahren für einen nachhaltigen Boom in der Immobilien- und Bauwirtschaft gesorgt: zum einen die zunehmende Wohnungsknappheit in den Ballungsräumen, zum anderen eine im europäischen Vergleich geringe Eigentumsquote der privaten Haushalte. Im Fokus der Investoren auf Aktien- wie Rentenseite standen hierbei insbesondere Immobilienbestandshalter mit stabilen Cashflows. Das hat Spuren hinterlassen: Noch nie waren so viele Unternehmen der Immobilienwirtschaft in deutschen Aktienindizes vertreten.
Hackerangriffe nehmen zu. Auch KMU sollten die Cyberkriminalität nicht auf die leichte Schultern nehmen, sind doch auch Mittelständler immer öfter das Ziel der Kriminellen. Abhilfe ließe sich schaffen. Diese hat aber ihren Preis.
Wenn schon der UN-Generalsekretär vor etwas warnt, dann ist damit mit Sicherheit nicht zu spaßen. Und spaßen wollte António Guterres am Dienstag ganz sicher nicht, als er vor der UN-Generalversammlung über die Gefahren von Cyber-Kriminalität referierte.
Unternehmen, die Mitarbeiter und Kunden langfristig an sich binden möchten, sollten sich mit dem Gedanken anfreunden, dass nachhaltiges Handeln dabei eine Grundvoraussetzung ist. Auch im Mittelstand gewinnt Nachhaltigkeit an Bedeutung.
Kein Begriff wurde in den vergangenen Jahren so stark strapaziert wie die „Nachhaltigkeit“. Doch wer die Floskel mit Leben füllt, dem winken nicht nur ein gutes Gewissen, sondern handfeste Vorteile. Am Kapitalmarkt wächst die Bedeutung nachhaltig konzipierter Investments von Jahr zu Jahr. Neben den Anlagerichtlinien vieler Stiftungen oder auch Kirchen zählen sich heute auch immer mehr Versicherer und andere institutionelle Investoren zur Gilde der nachhaltigen Investoren. Warum ist das so?
Entspannt sich der internationale Handelsstreit, läuft es wieder rund bei KMU. Diese Gleichung wird zur Milchmädchenrechnung und könnte einige Unternehmen nachlässig werden lassen – ein Fehler gleich in mehrfacher Hinsicht!
Wie stark deutsche KMU von den Entwicklungen im internationalen Handelsstreit beeinflusst werden, zeigen nicht zuletzt die Zahlen des jüngsten KfW-ifo-Mittelstandsbarometers. Kaum ist ein vorläufiger Waffenstillstand im Konflikt zwischen den USA und der EU vereinbart, wächst der Optimismus im deutschen Mittelstand; so legt der Geschäftsklima-Index zum zweiten Mal nacheinander zu, diesmal um 2,6 auf 17,3 Punkte. Noch deutlicher steigen die Erwartungen, sie klettern um 4,8 auf 7,1 Punkte. Grundsätzlich zeigen sich die KMU mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden, worauf nicht zuletzt die 28,2 Punkte aus der Lagebeurteilung hindeuten, ein auch im historischen Vergleich hoher Wert. Kurzum: Es sieht momentan alles sehr entspannt aus bei den deutschen Mittelständlern.
Kaputte Straßen, Funklöcher und lahmes Internet – gerade der Mittelstand leidet unter Defiziten bei der Gewährleistung einer funktionierenden Infrastruktur.
Wachstum ist auf der einen Seite eine schöne Sache. Für die Wirtschaft ist es auf der anderen Seite eine Notwendigkeit – und mitunter eine sehr fragile Angelegenheit. Umso schlimmer, wenn das Wachstum von selbstgemachten Problemen behindert wird.
Danach sieht es zumindest derzeit aus, wenn es nach einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter gut 2.700 Unternehmen geht.
Der Schwarm mag schon für eine ganze Menge an Aktivitäten wie Immobilienprojekte oder gar kleinere Wagnis- und Wachstumskapitalfinanzierungen taugen. Für eine nachhaltige Mittelstandsfinanzierung reicht er aber bei weitem nicht aus.
Viel ist in diesen Tagen von den Innovationen die Rede, die das Internet und die Digitalisierung mit sich gebracht haben und mit denen die sogenannten Fintechs die Finanzbranche revolutionieren möchten.
Geprellte Anleger sind sicherlich gestraft genug; aber wie die Geschichte zeigt, lässt die Gier nach 1.000 Prozent Rendite bekanntlich das Schicksal eines möglichen 100 Prozent Verlusts leicht vergessen.
An kuriosen Geschichten hapert es der langen Historie des Kapitalmarkts beileibe nicht: Ob nun Tulpenzwiebeln aus Holland oder Kaffeerahmdeckli in der Schweiz, kaum 20 Jahre ist diese lokal begrenzte und von Schweizern ungern erinnerte Marktanomalie her. Manch Geschichte ist so schräg, dass diese dem Betrachter den Mund nachhaltig offen stehen lässt.
