Datendiebstahl und zunehmend auch Cyberkriminalität sind weiter auf dem Vormarsch. Nicht nur Großunternehmen und staatliche Stellen sind betroffen. Auch im Mittelstand wittern Konkurrenten, Wirtschaftsspione oder ehemalige Mitarbeiter fette Beute. Nahezu jedes KMU ist bereits Ziel solcher Angriffe geworden – oder vermutet es zumindest. Das zeigt: Der Mittelstand muss aufgrund der steigenden Cyberkriminalität schleunigst seine IT-Sicherheitsstrukturen auf Vordermann bringen.
Digitalisierung
Was die Refinanzierung angeht, haben KMU sicherlich schon einmal ein besseres Umfeld vorgefunden. Dem Kapitalmarkt als weitere Opportunität den Rücken zu kehren, ist für den Mittelstand aber absolut keine gute Strategie.
Trotz immer einmal wieder stattfindender Frühlingsunterbrechungen zeigt der Winter langsam aber sicher sein unverwechselbares Gesicht: Die Temperaturen nähern sich allmählich dem Gefrierpunkt, mancherorts rieselten schon die ersten Flocken zu Boden und einige Weihnachtsmärkte haben auch schon ihre Pforten geöffnet – adventliche Idylle pur eben. Da muss einem doch warm ums Herz werden.
Digitalisierung, Fachkräftemangel, Refinanzierungen – das Gros der mittelständischen Unternehmen blickt auf ereignisreiche Monate zurück. Viel ruhiger dürfte es auch in den kommenden Monaten nicht werden. Um neue Kraft zu tanken, sollte sich jeder auch mal Zeit für sich und seine Liebsten nehmen, warum nicht bei einem Besuch auf einem romantischen Weihnachtsmarkt? Dabei lässt sich fernab der bekannten Adressen – wie etwa Dresdner Striezelmarkt oder Nürnberger Christkindlesmarkt – die vorweihnachtliche Besinnlichkeit besonders gut erleben.
Jüngste KfW-Daten stellen der Verfassung im Mittelstand ein gutes Zeugnis aus. Vereinzelte Zahlen legen aber nahe, dass deutsche KMU in so mancher Hinsicht noch einige Hausaufgaben zu erledigen haben.
Dass der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft darstellt, ist bekannt und wird immer wieder gerne erzählt. Dass dahinter mehr steckt als nur Industrieromantik, verraten jüngste Zahlen, die einmal mehr unterstreichen, dass die Bedeutung des Mittelstands über Symbolik weit hinausgeht. So haben gemäß dem vor wenigen Tagen veröffentlichten KfW-Mittelstandspanel 2018 mittelständische Unternehmen mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von 4,7 Prozent den größten Anstieg seit sechs Jahren verzeichnet.
In seinem ersten Interview als Bundeswirtschaftsminister hatte sich Peter Altmaier im März als „Minister für den Mittelstand“ bezeichnet. Bisher aber konnte der Unionspolitiker diesen Titel nicht ausfüllen.
Wie sehr der Unionspolitiker seinem eigenen Anspruch bisher gerecht werden konnte, darüber gibt schon der vielsagende Titel des jüngsten BDI-Papiers Auskunft: „Enttäuschung über ausbleibende Mittelstandsstrategie.“
Hackerangriffe nehmen zu. Auch KMU sollten die Cyberkriminalität nicht auf die leichte Schultern nehmen, sind doch auch Mittelständler immer öfter das Ziel der Kriminellen. Abhilfe ließe sich schaffen. Diese hat aber ihren Preis.
Wenn schon der UN-Generalsekretär vor etwas warnt, dann ist damit mit Sicherheit nicht zu spaßen. Und spaßen wollte António Guterres am Dienstag ganz sicher nicht, als er vor der UN-Generalversammlung über die Gefahren von Cyber-Kriminalität referierte.
Entspannt sich der internationale Handelsstreit, läuft es wieder rund bei KMU. Diese Gleichung wird zur Milchmädchenrechnung und könnte einige Unternehmen nachlässig werden lassen – ein Fehler gleich in mehrfacher Hinsicht!
Wie stark deutsche KMU von den Entwicklungen im internationalen Handelsstreit beeinflusst werden, zeigen nicht zuletzt die Zahlen des jüngsten KfW-ifo-Mittelstandsbarometers. Kaum ist ein vorläufiger Waffenstillstand im Konflikt zwischen den USA und der EU vereinbart, wächst der Optimismus im deutschen Mittelstand; so legt der Geschäftsklima-Index zum zweiten Mal nacheinander zu, diesmal um 2,6 auf 17,3 Punkte. Noch deutlicher steigen die Erwartungen, sie klettern um 4,8 auf 7,1 Punkte. Grundsätzlich zeigen sich die KMU mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden, worauf nicht zuletzt die 28,2 Punkte aus der Lagebeurteilung hindeuten, ein auch im historischen Vergleich hoher Wert. Kurzum: Es sieht momentan alles sehr entspannt aus bei den deutschen Mittelständlern.
Geprellte Anleger sind sicherlich gestraft genug; aber wie die Geschichte zeigt, lässt die Gier nach 1.000 Prozent Rendite bekanntlich das Schicksal eines möglichen 100 Prozent Verlusts leicht vergessen.
An kuriosen Geschichten hapert es der langen Historie des Kapitalmarkts beileibe nicht: Ob nun Tulpenzwiebeln aus Holland oder Kaffeerahmdeckli in der Schweiz, kaum 20 Jahre ist diese lokal begrenzte und von Schweizern ungern erinnerte Marktanomalie her. Manch Geschichte ist so schräg, dass diese dem Betrachter den Mund nachhaltig offen stehen lässt.
