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Trotz Unsicherheit: KMU fahren Investitionen hoch

von Philipp Rose

Die Nachfrage nach Förderkrediten bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat im vergangenen Jahr deutlich angezogen. In einem weiterhin anspruchsvollen konjunkturellen Umfeld weitete die KfW ihr Fördergeschäft spürbar aus und unterstützte 2025 rund 137.000 Unternehmen sowie 35.000 Gründerinnen und Gründer.

Besonders dynamisch entwickelte sich die Finanzierung für kleine und mittlere Unternehmen: Das Neugeschäft in diesem Segment stieg im Vorjahresvergleich um mehr als 75 Prozent. Insgesamt legte die Inlandsförderung um rund ein Drittel auf 61 Milliarden Euro zu. Für viele Betriebe bleibt der Zugang zu Finanzierung damit ein zentraler Hebel, um Investitionen trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten umzusetzen. Die Zahlen deuten darauf hin, dass der Mittelstand weiterhin investiert; zugleich aber in hohem Maße auf verlässliche Finanzierungspartner angewiesen ist. Gerade in einem Umfeld geopolitischer Spannungen und konjunktureller Risiken gewinnt die Rolle öffentlicher Förderbanken an Bedeutung. Die KfW sieht sich dabei als stabiler Anker für Unternehmen und betont ihre Fähigkeit, auch künftig Impulse für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu setzen. Wie die KfW berichet, zeigt auch der Start ins Jahr 2026 eine anhaltend hohe Nachfrage, insbesondere bei Programmen für Mittelstand und private Investitionen. Das unterstreicht, dass viele Unternehmen ihre Vorhaben weiter vorantreiben – trotz anhaltender Unsicherheiten.

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