Der Green-AI Hub Mittelstand hat am 2. Dezember 2025 in Berlin die Ergebnisse seiner aktuellen KI-Pilotprojekte vorgestellt.
Dabei zeigte sich, dass kleine und mittelständische Unternehmen mit Hilfe individuell entwickelter KI-Lösungen ihren Materialverbrauch um bis zu 15 Prozent reduzieren konnten. Insgesamt nahmen seit 2023 zwanzig Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und der IT-Dienstleistung an den Projekten teil. Die Einsparungen wurden durch unterschiedliche Ansätze erzielt, etwa durch KI-basierte Anlagenkonfiguratoren, optimierte Bauteilerkennung oder effizientere Lieferkettenplanung. Drei Beispielunternehmen erreichten zwischen 7 und 15 Prozent Einsparungen beim Material- und CO₂-Fußabdruck. Insgesamt wurden 320 Tonnen Material als unmittelbares Einsparpotenzial ermittelt, während sich langfristig sogar jährliche Einsparungen von über 6.000 Tonnen abzeichnen. Die Initiative zeigt, warum KI für die Ressourceneffizienz und die Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Bundesumweltministerium kündigte an, den Green-AI Hub Mittelstand bis 2029 fortzuführen und weiter auszubauen.
