Was kann man mit seinen Kindern unternehmen, wenn es draußen kalt, nass und neblig wird? Machen Sie es wie im Sommer: Wir haben fünf Freizeitparks ausgesucht, die sich im Winter besonders lohnen.
Der Green-AI Hub Mittelstand hat am 2. Dezember 2025 in Berlin die Ergebnisse seiner aktuellen KI-Pilotprojekte vorgestellt.
Dabei zeigte sich, dass kleine und mittelständische Unternehmen mit Hilfe individuell entwickelter KI-Lösungen ihren Materialverbrauch um bis zu 15 Prozent reduzieren konnten. Insgesamt nahmen seit 2023 zwanzig Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe und der IT-Dienstleistung an den Projekten teil. Die Einsparungen wurden durch unterschiedliche Ansätze erzielt, etwa durch KI-basierte Anlagenkonfiguratoren, optimierte Bauteilerkennung oder effizientere Lieferkettenplanung. Drei Beispielunternehmen erreichten zwischen 7 und 15 Prozent Einsparungen beim Material- und CO₂-Fußabdruck. Insgesamt wurden 320 Tonnen Material als unmittelbares Einsparpotenzial ermittelt, während sich langfristig sogar jährliche Einsparungen von über 6.000 Tonnen abzeichnen. Die Initiative zeigt, warum KI für die Ressourceneffizienz und die Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Bundesumweltministerium kündigte an, den Green-AI Hub Mittelstand bis 2029 fortzuführen und weiter auszubauen.
Die aktuelle Herbstumfrage von DZ Bank und BVR zeigt, dass die Stimmung im deutschen Mittelstand weiter sinkt. Nur 62,8 Prozent der befragten Unternehmen planen in den kommenden sechs Monaten zu investieren.
Das liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von rund 73 Prozent und ist der niedrigste Wert seit der Finanzkrise 2009. Die verhaltene Investitionsbereitschaft spiegelt die zunehmende Unsicherheit wider, denn immer weniger Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft. Belastend wirken vor allem Bürokratie, hohe Lohnkosten und der anhaltende Fachkräftemangel, die laut Studie weite Teile des Mittelstands ausbremsen. Während Lieferengpässe aktuell weniger relevant sind, sorgen internationale Handelskonflikte erneut für Risiken bei wichtigen Rohstoffen. Die Autoren der Studie betonen, dass staatliche Investitionspakete zwar positive Impulse setzen könnten, jedoch angesichts des niedrigen Ausgangsniveaus nicht ausreichen, um die Hemmnisse zu kompensieren. Viele Unternehmen rechnen deshalb mit Personalabbau und höheren Preisen – ein weiteres Zeichen für die angespannte Lage, die unmittelbar auf die Investitionsbereitschaft durchschlägt.
Die wirtschaftliche Stimmung im deutschen Mittelstand bleibt stabil, auch wenn der erhoffte Aufschwung weiter auf sich warten lässt. Das Geschäftsklima zeigt sich im November nahezu unverändert, während sich Lageurteile und Erwartungen nur minimal bewegen. Trotz einer Vielzahl wirtschaftspolitischer Debatten und externer Unsicherheiten behaupten sich viele kleinere und mittlere Unternehmen damit weiterhin bemerkenswert robust.
Während die Geschäftslage leicht nachgibt, steigen die Erwartungen der Unternehmen etwas an. Ein Hinweis darauf, dass viele Betriebe trotz der zähen Gesamtlage vorsichtig optimistisch bleiben. Auch der seit Jahresanfang erkennbare Aufwärtstrend ist grundsätzlich intakt, wenn auch deutlich abgeflacht. Interessant ist der Gegensatz zu den Großunternehmen: Dort schwanken die Geschäftserwartungen aktuell stark, insbesondere aufgrund volatiler Exporterwartungen. Die Stimmung der großen, exportorientierten Betriebe reagiert damit sensibler auf internationale Risiken und auf die verzögert wirksamen fiskalpolitischen Impulse.
Der Mittelstand zeigt sich dagegen als Stabilitätsfaktor. Weniger abhängig vom Auslandsgeschäft, fällt sein Stimmungsbild widerstandsfähiger und weniger sprunghaft aus. Diese Robustheit könnte sich in den kommenden Monaten erneut auszahlen – vorausgesetzt, wirtschaftspolitische Impulse wie Investitionsprogramme und Reformen entfalten endlich die erhoffte Wirkung. Wie aus dem aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer hervorgeht, bleibt der Mittelstand damit ein verlässlicher Anker der deutschen Wirtschaft. Die Indikatoren deuten auf eine konjunkturelle Erholung hin, die gewissermaßen „in Warteposition“ steht. Der Aufschwung benötigt nur noch die Starterlaubnis.
Deutsche kleine und mittelständische Unternehmen blicken mit großem Optimismus auf das Jahresendgeschäft 2025. Laut einer aktuellen Umfrage unter international tätigen KMU erwarten 76 Prozent von ihnen höhere Umsätze als im Vorjahr.
Die Studie, die im September 2025 in neun europäischen Ländern durchgeführt wurde, zeigt, dass deutsche KMU von einer starken internationalen Nachfrage ausgehen: Mehr als ein Drittel ihrer erwarteten Jahresendumsätze soll aus Regionen außerhalb Europas stammen, allen voran aus den USA. Ein wesentlicher Wachstumstreiber sind für 81 Prozent der deutschen Unternehmen große E-Commerce-Events wie Black Friday und Cyber Monday, die zunehmend auch im B2B-Bereich an Bedeutung gewinnen. Insgesamt zeichnen die Ergebnisse der Umfrage das Bild einer deutschen KMU-Landschaft, die selbstbewusst in die umsatzstärkste Phase des Jahres geht und auf ein starkes internationales Geschäft zum Jahresende setzt.
In der kalten Jahreszeit nehmen sich die Menschen gern Zeit für die Familie und für schöne Unternehmungen. Dass Weihnachtsmärkte besonders beliebt sind, ist kein Geheimnis. Aber es muss nicht immer der Nürnberger oder Kölner Weihnachtsmarkt sein. Deshalb stellen wir Ihnen in zwei Beiträgen unsere Geheimtipps für außergewöhnliche Weihnachtsmärkte mit besonderen Konzepten und vor außergewöhnlichen Kulissen vor.
Was gibt es Schöneres als über eine romantische Schlosskulisse zu spazieren? – Einen Weihnachtsmarkt mit romantischer Schlosskulisse! Gerade zur kalten Jahreszeit erstrahlen die alten Gemäuer dank festlicher Dekoration in einem bezaubernden Licht.
Die Diskussion um eine Verschärfung der Erbschaftsteuer sorgt im Mittelstand für wachsende Unruhe. Während die Mehrheit des Sachverständigenrats höhere Belastungen für große Vermögen fordert, warnt Ökonomin Veronika Grimm in einem Minderheitsvotum vor gravierenden Folgen für familiengeführte Betriebe.
Im Zentrum der Kritik steht die geplante Einschränkung steuerlicher Ausnahmen für Betriebsvermögen. In der Praxis würde dies vor allem Unternehmen treffen, die in den kommenden Jahren vor einer anstehenden Nachfolge stehen – insbesondere in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Dort sind Investitionen in Forschung, Ausbildung und Standortbindung essenziell, während Liquidität knapp bleibt und Finanzierungskosten steigen.
In einem Gastkommentar in der FAZ wird deutlich: Eine höhere Besteuerung von Betriebsvermögen würde Kapital binden, das Unternehmen dringend für Innovation, Fachkräfte und Modernisierung benötigen. Nachfolgen würden erschwert, Investitionen verzögert und Beschäftigung gefährdet. Statt neuer steuerlicher Belastungen brauche es stabile Rahmenbedingungen, die substanzstarke Familienbetriebe und ihre Verantwortung für Standorte, Regionen und Versorgungssicherheit sichern.
