Die Arbeitskleidung der Mitarbeitenden ist immer auch ein Aushängeschild für Unternehmen, vor allem in direktem Kontakt mit Kunden. Jahrzehntelang gab es deshalb strenge Konventionen in der Bankenbranche, viele Geldhäuser hatten eine eigene Kleiderordnung. Heute spricht man eher vom Dresscode. Und der ist längst nicht mehr so streng. Was sich geändert hat, was heute erlaubt ist.
Wer noch vor einigen Jahren in Frankfurts Bankenviertel um die Mittagszeit Essen ging, erkannte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzbranche zumeist problemlos am Outfit: Die Frauen im klassischen Business-Kostüm mit Rock und Blazer oder Hosenanzug, die Herren in dunklen Anzug mit polierten Lederschuhen und Krawatte. Nicht wenige Banken hatten das genau so in ihrer Kleiderordnung festgelegt. Auch Mitarbeitende von Unternehmensberatungen und Anwaltskanzleien hielten sich an diesen Stil. Der Auftritt beim Kunden sollte Seriosität ausstrahlen, modische Experimente wurden da nicht gern gesehen.
