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Insolvenzen treffen den Osten besonders stark

von Lieselotte Hasselhoff

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2025 weiter gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse von Dun & Bradstreet wurden rund 8.253 Insolvenzen bei Kapital- und Personengesellschaften registriert – ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Besonders stark betroffen ist der deutsche Mittelstand, vor allem im Osten des Landes. In Bundesländern wie Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg lag die Zunahme der Insolvenzfälle zwischen 17 und über 32 Prozent. Besonders hart trifft es kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), insbesondere jene mit 11 bis 250 Beschäftigten. Auch das verarbeitende Gewerbe und das Autogewerbe verzeichnen überdurchschnittlich hohe Insolvenzraten – mit einem Anstieg von jeweils über 25 Prozent. Hauptursache ist die anhaltende Konjunkturschwäche, die sich in schwacher Nachfrage, hohen Kosten, gestiegenen Zinsen und eingeschränktem Zugang zu Finanzierungen niederschlägt. Viele Betriebe haben ihre finanziellen Rücklagen aufgebraucht und kämpfen nun mit Liquiditätsengpässen.

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