KMUs im industriellen Umfeld kämpfen mit der Bürokratie. Durch sie entstehen Kosten von bis zu 6,3 Prozent des Jahresumsatzes – mehr als die durchschnittliche Bruttoumsatzrendite von 5,5 Prozent.
Besonders betroffen sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern, die hochqualifiziertes Personal für administrative Pflichten abstellen müssen. Neben den direkten Kosten hemmen bürokratische Hürden auch Innovation und Wachstum. Dies bremst nicht nur die wirtschaftliche Dynamik, sondern schwächt auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie im internationalen Vergleich. Besonders gravierend: Viele Vorschriften gehen über EU-Richtlinien hinaus und wurden durch nationale Regelungen zusätzlich verschärft. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) hervor.
Angesichts des Fachkräftemangels und des globalen Wettbewerbs fordern Wirtschaftsexperten nun entschlossenes Handeln, um den Mittelstand zu entlasten und seine Zukunftsfähigkeit zu sichern. Dazu zählen Bürokratieabbauprogramme, effizientere Gesetzgebungsverfahren und eine bessere Abstimmung zwischen nationalen und europäischen Vorschriften.

Geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten prägten das gesamte Jahr 2024, dennoch konnten die Aktienindizes deutlich zulegen. Der Finanzierungsmonitor für das Gesamtjahr zeigte eine deutliche Diskrepanz zwischen Aktienperformance und Emissionstätigkeit am deutschen Kapitalmarkt. Die Transaktionszahl zeigte sich stabil.