Die Pandemie hat bei vielen KMU zum Umdenken geführt: Deutlich mehr Unternehmen setzen auf digitale Kanäle und kommen so besser durch die Krise. Investitionen sind auch bitter nötig: Im internationalen Digitalisierungs-Vergleich hinken deutsche KMU deutlich hinterher. Vor allem kleinere Unternehmen sollten den Anschluss nicht verpassen, große Mittelständler investieren deutlich mehr in Technologien wie 5G und IoT. Die Kluft im Mittelstand wird dadurch größer.
Viele Mittelständler mussten in der Corona-Krise komplett umdenken. Home-Office statt Präsenzarbeit im Büro, digitale Meetings statt Direktkontakt und deutlich mehr Investitionen in digitale Sicherheitstechnik. Digitalisierungsmaßnahmen haben den Mittelstand seit nun über einem Jahr stark gefordert. Zwar hat die Pandemie der Digitalisierung im Mittelstand einen ordentlichen Schub gegeben. Doch in vielen Bereichen hinken KMU in Deutschland noch immer hinterher. Vor allem in den Bereichen der Industrie 4.0 müssen kleinere Mittelständler aktiver werden. Nach der Krise könnten sich mangelnde Investitionen in diesem Bereich rächen. Denn größere Konzerne und die Konkurrenz im Ausland steigen längst auf vernetzte Fabriken, Robotik und Künstliche Intelligenz um.
