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Kapitalmarkt Blog
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KMU-News

Viele Mittelständler erwarten steigende Kosten

von Lieselotte Hasselhoff 12/05/2025

Laut einer aktuellen Umfrage der Förderbank KFW und der deutschen Bundesbank, basierend auf Informationen von 3.165 Unternehmen im Januar 2025, rechnen viele Mittelständler in Deutschland mit steigenden Kosten. Besonders betroffen sind kleine und mittlere Unternehmen im Dienstleistungssektor, da sie Kostensteigerungen oft nicht durch Preiserhöhungen an Kunden weitergeben können. 

Obwohl 58  Prozent der Befragten ihre Kosten als tragbar einschätzen, ist der Anteil der Unternehmen, die sich finanziell überfordert fühlen, auf 19  Prozent gestiegen – 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. „Deutlich mehr Unternehmen als noch vor einem Jahr haben bei ihren Kosten die Grenze der Belastbarkeit erreicht“, so Elisabeth Grewenig, Mittelstandsexpertin bei KfW Research. Die größte Kostenbelastung stellen Löhne und Gehälter dar, die etwa 35  Prozent der Gesamtkosten ausmachen. Während eine wachsende Mehrheit von 47  Prozent der Mittelständler mit gleichbleibenden Lohnkosten rechnet, erwarten 37  Prozent einen Anstieg von bis zu 10  Prozent und 7 Prozent sogar mehr als 10  Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die erwarteten Kostensteigerungen jedoch geringer aus.

12/05/2025 0 Kommentare
KMU-News

Goldman Sachs: Fusionsdruck auf Europas Mittelstand wächst

von Philipp Rose 09/05/2025

Der europäische Mittelstand steht vor einer möglichen Konsolidierungswelle. Laut Einschätzung von Goldman Sachs treiben geopolitische Spannungen, Investitionsdruck und der Trend zur Deglobalisierung mittelständische Unternehmen verstärkt zu Fusionen und Übernahmen. Besonders betroffen sind sogenannte „Hidden Champions“ – hochspezialisierte Nischenanbieter, die im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Handlungsdruck geraten.

Die US-amerikanische Investmentbank erwartet, dass gerade diese Unternehmen künftig verstärkt auf strategische Zusammenschlüsse setzen werden, um Skalierungseffekte zu nutzen, Innovationskraft zu bündeln und resilienter gegenüber globalen Risiken zu agieren, wie sie gegenüber dem Handelsblatt äußert. Europa könnte somit vor einem neuen Kapitel der Konsolidierung stehen. Hinzu kommt: Ein erheblicher Teil der KMUs sind mit zunehmender Regulierung und wachsenden Unsicherheiten im globalen Handel konfrontiert. Gleichzeitig steigt der Kapitalbedarf für digitale und grüne Transformation. Fusionen oder Übernahmen können hier eine Möglichkeit sein, Zugang zu Know-how, Technologie und Märkten zu sichern. Goldman Sachs sieht darin eine Wachstumschance – auch für den Beratungsmarkt im Bereich Corporate Finance.

09/05/2025 0 Kommentare
Delisting: Immer mehr Unternehmen nehmen ihre Aktien von der Börse
FinanzierungMittelstand

Public M&A und Delisting 2024: Zwischen Rückzug und strategischer Neuausrichtung

von Lieselotte Hasselhoff 07/05/2025

Während so manches Unternehmen eifrig seinen Börsengang plant und viele Vorteile in diesem Schritt sieht, gehen immer mehr Unternehmen mit einem Delisting den umgekehrten Weg. Sie stellen sich die Frage, was ihnen die Börsennotierung wirtschaftlich eigentlich bringt und setzen eigenständig oder mit Investoren-Partnern das Taking Private um. Dieser Rückzug wirft wichtige Fragen auf.  

Von Holger Clemens Hinz

Pünktlich um Mitternacht am 16. April 2025 endete ein Stück deutsche Börsengeschichte: Der Handelskonzern Metro nahm seine Aktien endgültig von der Börse. 29 Jahre lang notierten die Aktien des einstigen DAX-Konzerns an der Frankfurter Börse; eine Ära geht zu Ende. 

Der Rückzug ist dabei kein Einzelfall. Auch andere weltbekannte Unternehmen haben der Börse – zumindest zeitweise – schon den Rücken gekehrt: Der Computerhersteller Dell etwa, um sich zu sanieren. Oder die Industrie-Ikone Linde, die nach ihrer Übernahme von Praxair vollständig und erfolgreich an die New Yorker Börse wechselte. Ein Tiefschlag für die Deutsche Börse. Für Aufsehen sorgte in Deutschland zuletzt der Batteriehersteller Varta, der als Sanierungsfall im StaRUG-Verfahren seine Aktionäre ohne Abfindungsangebot quasi enteignen und so ein kaltes Delisting seiner Notierung vornehmen konnte. 

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07/05/2025 0 Kommentare
KMU-News

Der deutsche Mittelstand fürchtet europäische Gegenzölle

von Lieselotte Hasselhoff 07/05/2025

Der deutsche Mittelstand blickt mit großer Sorge auf die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump – weniger wegen der US-Zölle selbst, sondern wegen möglicher Gegenzölle der EU.

Während Trump seine angekündigten Zölle zunächst aussetzt, bereitet sich die EU auf mögliche Gegenreaktionen vor. Laut einer Umfrage der DZ Bank rechnen 75 Prozent der befragten Unternehmen mit negativen Folgen europäischer Gegenmaßnahmen, etwa durch steigende Einkaufspreise oder gestörte Lieferketten, wohingegen sich nur 65 Prozent der befragten Unternehmen von den US-Zöllen direkt betroffen fühlen. Besonders betroffen wären Branchen wie Metallverarbeitung, Maschinenbau und Autoindustrie, die trotz allem die USA als strategisch wichtigen Absatzmarkt einstufen. Claus Niegsch, Branchenanalyst bei der DZ Bank, betont jedoch: „Die Sorge über höhere Einkaufspreise aufgrund der Gegenzölle könnte verfrüht sein.“ Auch wenn US-Produkte teurer würden, „könnten in Folge der Trumpschen Zölle Waren aus anderen Heimatländern, die eigentlich für den amerikanischen Markt bestimmt waren, nach Europa gelangen und hier die Preise senken“. Auch schließt Niegsch nicht aus, dass deutsche KMU künftig planen, wegen der drohenden Abgaben in den USA zu produzieren und so Trumps Plänen Folge zu leisten.

07/05/2025 0 Kommentare
KMU-News

Mittelstand stellt sieben Forderungen an die neue Bundesregierung

von Lieselotte Hasselhoff 05/05/2025

Die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand – ein Zusammenschluss von zehn Verbänden aus produzierendem und dienstleistendem Gewerbe, aus Handwerk, Handel, Gastgewerbe, Kreditwirtschaft und Freien Berufen – fordert die neue Bundesregierung auf, bereits in ihren 100 ersten Regierungstagen wichtige Maßnahmen zu ergreifen, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den deutschen Mittelstand zu verbessern.

Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD haben kurz vor Arbeitsbeginn der neuen Bundesregierung Post aus dem Mittelstand bekommen. Konkret schlägt die AG Mittelstand darin sieben Maßnahmen vor, die die Merz-Regierung schon in den ersten 100 Tagen angehen sollte, um Unternehmen und Betrieben wieder Perspektiven und Handlungsspielräume zu eröffnen: 

  • Senkung der Strompreise und Netzentgelte
  • Umfangreiche Abschreibungsregeln und Unternehmenssteuerreform
  • Einbeziehung der Sozialpartner (Arbeitgeber, Gewerkschaften) in relevante Gesetzgebung
  • Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, unbürokratische neue Regeln
  • Bürokratieabbau durch Sofort-Entlastungsprogramm
  • Abschaffung der Bonpflicht
  • Schnelle Verabschiedung des Bundeshaushalts 2025

 

05/05/2025 0 Kommentare
KMU-News

KMUs haben bei der Digitalisierung noch Potenzial

von Philipp Rose 02/05/2025

Digitalisierung spielt für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen eine entscheidende Rolle. Das sehen auch die große Mehrheit der KMUs – ganze 84 Prozent sind der Meinung.

Doch in der Realität ist das Bild noch etwas trüber. So haben trotz der Einsicht nur gut die Hälfte der Mittelständler eine eigene Website. Mehr als jeder zweite Unternehmer bemängelt Kosten und Bürokratie als Hindernisse bei der Digitalisierung. Als weitere Herausforderungen werden Sicherheitsbedenken (49 Prozent), Zeitmangel (46 Prozent) und fehlendes Know-How (43 Prozent) benannt.
Dabei sehen Betriebe durchaus welche Vorteile eine Webpräsenz hat. Wie aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag von IONOS hervorgeht, nehmen vier von fünf Befragten eine gesteigerte Sichtbarkeit ihres Unternehmens wahr. 78 Prozent sehen die Digitalisierung als hilfreich bei der Neukundengewinnung und knapp drei Viertel sprechen von positiven Effekten auf die Umsatzentwicklung.

02/05/2025 0 Kommentare
Übersicht Börsenplätze
FinanzierungGastbeiträgeMittelstand

Welcher Börsenplatz bringt KMU den größten Erfolg?

von Lieselotte Hasselhoff 30/04/2025

Der passende Börsenplatz ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Finanzierungsbedarf von entscheidender Bedeutung. Sowohl der direct market plus (Vienna MTF) der Wiener Börse als auch das Scale-Segment (Open Market) der Frankfurter Börse bieten Zugang zum Kapitalmarkt, unterscheiden sich jedoch in ihren Transparenzvorgaben, regulatorischen Rahmenbedingungen und der Investorenbasis. 

Ein Gastbeitrag von Philipp Mark und Lucas Dummer

Direct market plus (Vienna MTF) vs Scale (Open Market)

Die Wahl des Handelsplatzes ist für KMU mit Finanzierungsbedarf eine strategische Entscheidung. Neben der Kapitalbeschaffung spielen regulatorische Anforderungen, Transparenzvorgaben und die Handelsliquidität eine zentrale Rolle. Zwei wichtige Handelsplätze für KMU sind der direct market plus der Wiener Börse und das Scale-Segment der Frankfurter Börse. Beide bieten Möglichkeiten für Unternehmen, die den Kapitalmarkt für ihr Wachstum nutzen wollen, unterscheiden sich jedoch in wesentlichen Punkten.

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30/04/2025 0 Kommentare
KMU-News

Kapitalmarktorientierter Mittelstand kritisiert Koalitionsvertrag

von Lieselotte Hasselhoff 30/04/2025

Der Interessenverband Kapitalmarkt KMU vermisst im Koalitionsvertrag konkrete Unterstützungsmaßnahmen für den börsennotierten Mittelstand.

Obwohl der Vertrag den leistungsfähigen Kapitalmarkt als industriepolitisches Ziel hervorhebt, fehlen laut dem Verband konkrete Maßnahmen zur Unterstützung börsennotierter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Besonders kritisiert wird, dass sich die WIN-Initiative (Wagnis- und Innovationskapital für Deutschland) der bisherigen Ampel-Regierung ausschließlich auf Start-ups und Scale-ups konzentriert und somit keine Brücke zu mittelständischen Unternehmen schlägt. Auch beim geplanten Deutschlandfonds bleibt unklar, ob börsennotierte Mittelständler überhaupt davon profitieren können. Zusätzlich bemängelt der Verband, dass die geplante Frühstart-Rente nicht ausreiche, um nennenswerte Kapitalströme zu mobilisieren. Der Verband fordert daher von der Politik in der kommenden Legislaturperiode ein klarere und konkretere Maßnahmen zur Förderung kapitalmarktorientierter Unternehmen.

30/04/2025 0 Kommentare
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Hier schreiben die Kapitalmarkt-Experten der Quirin Privatbank über die deutsche Wirtschaft, den heimischen Mittelstand und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten.

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Carsten Peter
Direktor Kapitalmarktgeschäft

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