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Bürokratie kostet den Mittelstand 61 Milliarden Euro

von Lieselotte Hasselhoff 28/04/2025

Eine aktuelle Studie des KfW Research zeigt, dass Bürokratie den deutschen Mittelstand jährlich 61 Milliarden Euro kostet. Dies entspricht etwa sieben Prozent der Arbeitszeit der Beschäftigten. 

Pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter entspricht das der Studie zufolge einer Arbeitsbelastung von durchschnittlich rund 32 Stunden im Monat oder insgesamt 1,5 Milliarden Arbeitsstunden im Jahr. Besonders belastet sind Solo-Selbstständige (8,7 Prozent) und das Baugewerbe (8,1 Prozent), wobei die relative bürokratische Belastung mit zunehmender Unternehmensgröße sinkt. Die KfW fordert daher eine Reduzierung bürokratischer Hürden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands zu stärken. „Speziell diese psychologischen Kosten im Umgang mit Bürokratie nehmen bei vielen Unternehmen aber eine tragende Rolle ein. Diese sind allerdings nicht messbar. Klar ist: Aus Sicht der mittelständischen Unternehmen ist der Faktor Bürokratie das mit Abstand größte Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit und den Standort Deutschland“, so KfW-Mittelstandsexperte Michael Schwartz

28/04/2025 0 Kommentare
KMU-News

Mittelstand reduziert Investitionen und Personal

von Philipp Rose 25/04/2025

Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Trendwende im deutschen Mittelstand bleibt auch im Frühjahr 2025 vorerst unerfüllt. Ein besonders klares Signal senden die Investitionspläne von KMUs: Lediglich gut 41 Prozent der Unternehmen planen derzeit Investitionen – ein Wert, der zuletzt während der Finanzkrise im Jahr 2009 verzeichnet wurde. Auch im Personalbereich setzt sich die Zurückhaltung fort.

Während rund jeder fünfte Betrieb von Stellenabbau berichtet, stellten nur knapp 15 Prozent der KMUs neues Personal ein. Entsprechend gedämpft fällt auch die Umsatzentwicklung aus – über ein Drittel der befragten Unternehmen meldete Rückgänge zu Jahresbeginn. Hinzu kommen wachsende Liquiditätsengpässe: Über 11 Prozent der Unternehmen verzeichneten Zahlungsausfälle von mehr als einem Prozent ihres Umsatzes. Parallel dazu steigt die Kreditnachfrage –  rund 23 Prozent der Betriebe haben zuletzt ein Bankkredite aufgenommen, verglichen mit dem Vorjahr ein Zuwachs von etwa fünf Prozentpunkten. Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend im verarbeitenden Gewerbe. Das geht aus dem aktuellen Creditreform Geschäftsklimaindex hervor. Dieser liegt bei minus 2,9 Punkten – nach minus 1,4 Punkten im Vorjahr – und bleibt damit zum dritten Mal in Folge im negativen Bereich.

Der Handlungsdruck auf die Bundesregierung wächst. Mittelständische Unternehmen fordern mit großer Mehrheit konkrete wirtschaftspolitische Maßnahmen. Allen voran der Bürokratieabbau beschäftigt die Betriebe. Gefolgt von Energiepreisen, Steuerlast sowie verlässliche Rahmenbedingungen. Ohne strukturelle Reformen droht dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft eine anhaltende Schwächung seiner Wettbewerbsfähigkeit. Hoffnung macht jedoch der Blick nach vorn: Über ein Viertel der Unternehmen rechnet in den kommenden Monaten mit steigenden Umsätzen.

25/04/2025 0 Kommentare
Share-IDs machen die Aktionärsstruktur transparenz
FinanzierungGastbeiträgeMittelstand

WpHG-Meldepflichten: Share-IDs für mehr Transparenz

von Lieselotte Hasselhoff 24/04/2025

Europa hat Anlegerrechte gestärkt und will Mehrheitsaktionäre sowie ihre Transaktionen für jedermann nachvollziehbar machen. Dennoch gibt es Abweichungen bei Adhoc-Mitteilungen zu deren Unternehmensanteilen. Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Problematik der Diskrepanzen bei Ad-hoc-Meldungen und zeigt, wie Share-IDs nach SRD II als Lösung dienen können. Er verbindet die Analyse von Götz Dickert mit den technischen und rechtlichen Aspekten der Thematik und bietet einen umfassenden Überblick für interessierte Leser.

Ein Gastbeitrag von Götz Dickert (CAPTRACE GmbH)

In den letzten Jahren hat die Umsetzung der Shareholder Rights Directive II (SRD II) die Transparenz und Compliance im europäischen Kapitalmarkt erheblich gestärkt und auf ein neues Niveau gehoben. Besonders im Fokus steht dabei die Identifikation von Aktionären und die Einhaltung von Meldepflichten, etwa gemäß § 33 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG). Es gibt jedoch eine Entwicklung, die Anlegern und dem Gesetzgeber Sorge bereiten sollte: Bei Aktionärsidentifikationen nach SRD II wurden in den vergangenen zwölf Monaten bei 15 Prozent der untersuchten börsennotierten Emittenten (Prime-/General Standard) signifikante Abweichungen zwischen den gemeldeten und tatsächlichen Besitzanteilen von Anlegern festgestellt. Diese Diskrepanzen betreffen insbesondere die gesetzlich vorgeschriebenen Adhoc-Meldungen bei Über- oder Unterschreitung von Meldepflichtschwellen. Mit zunehmender Häufigkeit solcher Investorenabfragen wird klar: Es handelt sich hierbei nicht um Einzelfälle, sondern um ein systemisches Problem, das Aufmerksamkeit erfordert.

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24/04/2025 0 Kommentare
KMU-News

Datev-Mittelstandsindex zeigt Umsatzrückgang bei KMU

von Lieselotte Hasselhoff 23/04/2025

Der deutsche Mittelstand verzeichnet laut aktuellem Datev-Mittelstandsindex einen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat Februar.

Besonders stark betroffen sind das Bauhauptgewerbe mit einem Rückgang von 5,8 Prozent, das Gastgewerbe mit 5,5 Prozent weniger Umsatz und das verarbeitende Gewerbe, das ein Minus von 4,1 Prozent verzeichnete. Insgesamt gingen im Vergleich zum Vormonat Februar branchenübergreifend die Gewinne um insgesamt 1,8 Prozent zurück. „Sinnbildlich für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschlands steht der erneute Umsatzrückgang im Verarbeitenden Gewerbe. Von der neuen Bundesregierung ist entschlossenes politisches Handeln gefragt – schnell, wirksam und unbürokratisch“, so Robert Mayr, CEO der Datev. Die anhaltend schwache Konjunktur, zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit sowie steigende Lohnkosten belasten viele kleine und mittelständische Unternehmen, sodass sie Maßnahmen wie einen Stellenabbau ergreifen müssen.

23/04/2025 0 Kommentare
KMU-News

Nachhaltigkeitsdaten werden zum Problem bei Kreditvergabe

von Lieselotte Hasselhoff 16/04/2025

Durch die EU-Nachhaltigkeitsrichtlinie „Corporate Sustainability Reporting Directive“ (CSRD) sind Banken und Sparkassen ebenfalls verpflichtet, ESG-Risiken in ihre Geschäftspraktiken zu integrieren. Jedoch sind viele mittelständische Unternehmen in Deutschland laut einer aktuellen KfW-Studie schlecht auf die steigenden Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung vorbereitet. Das könnte zu Problemen bei der Kreditvergabe führen.

Nur 48 Prozent der befragten kleinen und mittleren Unternehmen können aktuell oder perspektivisch mindestens einen Nachhaltigkeitsindikator wie Daten zum Strom-, Wasser- und Energieverbrauch oder zu ihren Treibhausgasemissionen nachweisen. Besonders kleinere Unternehmen haben Schwierigkeiten bei der Erhebung solcher Daten. Im Jahr 2023 thematisierten Banken und Sparkassen das Thema Nachhaltigkeit etwa jedem sechsten Kreditgespräch mit Mittelständlern, wobei größere Unternehmen häufiger betroffen waren. Dies führt zu Unsicherheit unter den KMU, da sie nicht einschätzen können, wie relevant Nachhaltigkeitsthemen in zukünftigen Kreditverhandlungen für sie sein werden. Die KfW empfiehlt den Unternehmen, sich frühzeitig mit den Anforderungen auseinanderzusetzen, um bei zukünftigen Kreditverhandlungen besser vorbereitet zu sein.​

16/04/2025 0 Kommentare
IPO als Filmproduktion: Mit einem guten Drehbuch - die Equity Story - ist ein erfolgreicher Börsengang möglich.
FinanzierungMittelstand

Der IPO-Prozess als Filmproduktion: Ein gutes Drehbuch – die Equity Story– will gelernt sein

von Lieselotte Hasselhoff 16/04/2025

Ein Börsengang gleicht in vielerlei Hinsicht der Produktion eines Kinofilms. Und so wie ein Film ohne gutes Drehbuch zum Scheitern verurteilt ist, benötigt auch ein Initial Going Public (IPO) an der Börse eine fesselnde Geschichte: die Equity Story. Hier erklären wir, welche Elemente eine gute Equity Story benötigt, um Investoren in ihren Bann zu schlagen.

Von Holger Clemens Hinz

Mit der Pressemitteilung, der „Intention to float“ oder kurz „ITF“, werden die Kameras im Kinosaal unmissverständlich eingeschaltet, die Vorführung beginnt, und ein Unternehmen verlässt abschließend die eigene Komfortzone. Ab sofort weiß buchstäblich jeder, dass eine Firma an die Börse geht. Da die Anzahl solcher Transaktionen in Deutschland seit den Tagen des Neuen Markts doch stark begrenzt ist, kann die Garantie ausgesprochen werden, dass die Firma im Rampenlicht steht. Ab sofort nehmen Medienvertreter publizistisch das Unterfangen unter die Lupe. Diese Situation ist für viele Unternehmer eine sehr einschneidende, denn – für einen erfolgreichen Blockbuster – benötigt ein Börsengang wie ein Film ohne Frage eine positive Medienberichterstattung. 

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16/04/2025 0 Kommentare
KMU-News

Mehr Entlastung für innovative KMU

von Lieselotte Hasselhoff 14/04/2025

Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für die kommende Legislaturperiode sieht eine umfassende Reform der steuerlichen Forschungszulage vor. 

Mit der Reform verbunden sind höhere Fördersätze, eine erweiterte Bemessungsgrundlage sowie eine drastische Vereinfachung der Antrags- und Nachweisverfahren. Ziel ist es,  Unternehmen aller Größen mehr Planungssicherheit und finanzielle Anreize zu bieten, berichtet Starting-up.de.

Der Koalitionsvertrag betont unmissverständlich (S. 80, Z. 2591–2592): „Bei der steuerlichen Forschungszulage heben wir den Fördersatz und die Bemessungsgrundlage deutlich an und vereinfachen das Verfahren.“ Ziel sei es, dass Wirtschaft und Staat bis 2030 mindestens 3,5 Prozent des BIP in Forschung und Entwicklung investieren.

14/04/2025 0 Kommentare
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Stimmungsaufschwung im Mittelstand

von Philipp Rose 11/04/2025

Der deutsche Mittelstand zeigt sich im März deutlich optimistischer. Der Geschäftsklimaindex stieg um 3,9 Zähler auf -17,6 Punkte – ein überdurchschnittlicher Sprung. Besonders die Geschäftserwartungen legten mit einem Plus von 7,4 Zählern spürbar zu, während die Einschätzung der aktuellen Lage nahezu unverändert blieb.

Ein Treiber dieser Entwicklung ist das angekündigte Infrastrukturpaket, das vor allem Bau- und Ingenieurdienstleister beflügelt. Insbesondere Architektur- und Ingenieurbüros profitieren von den steigenden Investitionen in den Tiefbau. Das geht aus dem aktuellen KfW-ifo-Mittelstandsbarometer hevor. Doch nicht alle Branchen teilen den Optimismus: Während der Dienstleistungssektor spürbar zulegte, bleibt die Stimmung in der Industrie weiter gedämpft.
Zudem gibt es Risiken: Die von den USA geplanten Zollerhöhungen könnten die wirtschaftliche Erholung ausbremsen. Auch wenn mittelständische Unternehmen stärker auf den Binnenmarkt fokussiert sind als Großkonzerne, bleiben sie bspw. über Lieferketten betroffen.

11/04/2025 0 Kommentare
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Hier schreiben die Kapitalmarkt-Experten der Quirin Privatbank über die deutsche Wirtschaft, den heimischen Mittelstand und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten.

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Leiter Kapitalmarktgeschäft

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Stv. Leiter Kapitalmarktgeschäft

Carsten Peter
Direktor Kapitalmarktgeschäft

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Leiter Institutionelles Research

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