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Kapitalmarkt Blog
Der Kapitalmarkt-Blog
Dunkler Himmel über der Frankfurter Börse: Wie lange hält die IPO-Flaute noch an?
GastbeiträgeMittelstand

IPOs in Deutschland – Wann endet das Trauerspiel?

von Lieselotte Hasselhoff 29/01/2025

Das Umfeld für Börsengänge in Deutschland bleibt herausfordernd. Laut der aktuellen IPO-Studie 2024 von Kirchhoff Consult zeigte der Markt für Börsengänge im Prime Standard abermals nur eine moderate Aktivität. Mit vier IPOs wurde zwar ein Unternehmen mehr als im Vorjahr an die Börse gebracht, doch das Platzierungsvolumen fiel mit lediglich 1,5 Milliarden Euro auf den zweitniedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. Über die Hälfte davon kam von der Douglas AG, dem größten Börsengang des Jahres (Emissionsvolumen: 889 Millionen Euro). Was sind die Ursachen für diese schwache Bilanz und wann sehen wir in Deutschland wieder mehr Börsengänge als Delistings? 

Ein Gastbeitrag von Jens Hecht

Ein angespanntes Marktumfeld für Börsenneulinge trotz DAX-Rekorden 

Nach einem optimistischen Jahresbeginn 2024 führte eine schwache Konjunktur in Kombination mit geopolitischen Spannungen zu erhöhter Marktunsicherheit. Dennoch konnte der DAX von der sich stabilisierenden Weltwirtschaft und geldpolitischen Lockerungen profitieren. Der Index erreichte Anfang Dezember erstmals die Marke von 20.000 Punkten und legte insgesamt 18,8% im Jahr 2024 zu. Diese positive Entwicklung spiegelte sich jedoch – wie bereits in den letzten Jahren – weder in der Anzahl noch in den Kursen der Börsenneulinge wider. Drei der vier IPOs notieren im Minus. Einzig die Aktie der Springer Nature AG & Co. KGaA zeigte mit einem Kursplus von knapp 9% (Stand: Ende November 2024) eine bessere Performance. Investoren zeigen sich daher weiterhin zurückhaltend bei der Zeichnung von Neuemissionen.  

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29/01/2025 0 Kommentare
KMU-News

EU-Kommission forciert Bürokratieabbau

von Philipp Rose 29/01/2025

Nachdem die erste Amtszeit Ursula von der Leyen´s als Kommissionspräsidentin im Zeichen des „Green Deals“ stand, liegt der Fokus nun auf der Wirtschaft.

Um die europäische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, will die EU-Kommission jetzt der Bitte vieler Unternehmen nachkommen und sich der Entbürokratisierung widmen. Vor allem KMUs möchte man entlasten indem Berichtspflichten für sie abgemildert werden sollen – um ganze 35 Prozent. Als erste konkrete Maßnahme berichtet die taz, dass der Umfang der Berichterstattung zu nachhaltigen Finanzen und Sorgfaltspflichten verringert wird. Bis zum Ende der Legislatur im Jahr 2029 kann die Verschlankung der europäischen Bürokratie der Wirtschaft rund 37 Milliarden Euro einsparen.
Außerdem plant die EU die Entwicklung sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen stärker zu fördern. Damit möchte man verhindern in Technologiefragen weiter hinter Staaten wie den USA zurückzufallen.

29/01/2025 0 Kommentare
KMU-News

Vor der Wahl rufen Unternehmensverbände zum Wirtschaftswarntag 2025 nach Berlin

von Lieselotte Hasselhoff 28/01/2025

Am 29. Januar 2025 soll der erste „Wirtschaftswarntag“ stattfinden. Im Fokus stehen zehn Forderungen an die Politik.

Der erste „Wirtschaftswarntag“ soll mehr als hundert Verbände und hunderte Unternehmen zu einer landesweiten Demonstration vereinen. Laut Markt&Mittelstand ruft die größte je gebildete Wirtschaftsallianz dazu auf, gemeinsam der Politik in Berlin noch vor der Bundestagswahl ein klares Signal zusenden: Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einer äußerst kritischen Lage, und es bedürfe dringender Reformen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu revitalisieren.

Zehn Forderungen an die Politik

Organisiert wird der Protest vom „Aktionsbündnis Wirtschaftswarntag“, dem die Verbände DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V., der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. und der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. gehören.  Im Mittelpunkt steht dabei Zehn-Punkte-Forderungspapier, auf das sich alle beteiligten Verbände geeinigt haben, um die deutsche Wirtschaft, insbesondere auch den Mittelstand, zurück an die Weltspitze zu führen:

  • Umfassender Bürokratieabbau
  • Steuersenkungen für Unternehmen und Arbeitnehmer auf EU-Durchschnittsniveau
  • Rückkehr zur Obergrenze der Sozialabgaben von 40 Prozent
  • International wettbewerbsfähige Energiepreise
  • Fokussierung auf den EU-Emissionshandel als klimapolitisches Instrument
  • Flexibilisierung des Arbeitsrechts
  • Infrastruktur- und Dienstleistungsoffensive
  • Neupriorisierung der Staatsaufgaben
  • Stärkung des Freihandels und Abschluss weiterer Freihandelsabkommen
  • Reform der EU-Institutionen und -Zuständigkeiten
28/01/2025 0 Kommentare
Für den Markt für Mittelstandsanleihen bzw. KMU-Anleihen geht es aufwärts
GastbeiträgeMittelstand

Der KMU-Anleihemarkt 2024: Zeichen der Erholung in einem herausfordernden Umfeld

von Lieselotte Hasselhoff 26/01/2025

Der KMU-Anleihemarkt hat sich seit seiner Entstehung nach der Finanzkrise 2008/2009 als wichtige Finanzierungsquelle für mittelständische Unternehmen etabliert. Nach schwierigen Jahren infolge der Covid 19-Krise und des darauffolgenden starken Zinsanstiegs setzte der deutsche Mittelstandsanleihemarkt nach einer moderaten Erholung im Jahr 2023 seinen Aufwärtstrend auch im Jahr 2024 fort und bestätigte damit seinen Status als wichtiger Finanzierungskanal. Unsere aktuelle Studie analysiert die Entwicklungen des vergangenen Jahres und gibt einen Ausblick auf die Chancen und Herausforderungen, die das Jahr 2025 mit sich bringen könnte. 

Die Zahl der Emissionen am Markt für KMU-Anleihen stieg im Jahr 2024 um mehr als ein Drittel auf 33, während das bei Investoren platzierte Volumen um rund 39 Prozent zulegen konnte. Der durchschnittliche jährliche Kupon reduzierte sich infolge des gesunkenen Zinsniveaus erwartungsgemäß deutlich um 50 Basispunkte auf 8,14 Prozent (2023: 8,64 Prozent). 

Ein Gastbeitrag von Frederic Hilke

Deutliche Steigerung der Transaktionszahl und des platzierten Volumens; durchschnittlicher Kupon sinkt  

Insgesamt wurden im Jahr 2024 33 KMU-Anleihen (2023: 24 Anleihen) von 28 Unternehmen mit einem Zielvolumen von 1,33 Milliarden Euro begeben. Das platzierte Volumen stieg auf 1,10 Milliarden Euro (2023: 788 Millionen EUR), was einer Platzierungsquote von 82 Prozent (2023: 80 Prozent) entspricht.  

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26/01/2025 0 Kommentare
KMU-News

DATEV Mittelstandsindex: Trübe Entwicklung zum Jahresende

von Lieselotte Hasselhoff 24/01/2025

Der Mittelstand in Deutschland sieht weiterhin keine Verbesserung seiner wirtschaftlichen Lage. Auch das Weihnachtsgeschäft 2024 änderte nichts an dem negativen Trend der vergangenen Monate. Das zeigen die Zahlen des neuen DATEV Mittelstandsindex. „Die Hoffnungen auf eine Umsatzerholung durch das Weihnachtsgeschäft wurden enttäuscht“, erläuterte Prof. Dr. Robert Mayr, CEO der DATEV eG, die Daten aus dem Dezember. „Die schwierige wirtschaftliche Lage der KMU – insbesondere der Kleinstunternehmen – spitzt sich weiter zu.“

Der saison- und kalenderbereinigte Umsatzindex geht im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,6 Prozent zurück. Von diesem Rückgang sind alle Branchen und Bundesländer betroffen. Insbesondere bei den Dienstleistungen verschlechtert sich die Umsatzentwicklung kontinuierlich. Im Handel stagniert der Umsatz trotz des Weihnachtsgeschäfts gegenüber dem Vormonat. Die Umsatzschwäche im Handel zeigt sich auch in der negativen Entwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat (-2,2 Prozent).

24/01/2025 0 Kommentare
KMU-News

Deutschland im Mittelstands-Index abgeschlagen

von Philipp Rose 22/01/2025

Im Ländervergleich ist Deutschland für den Mittelstand nicht attraktiv. Es braucht weitreichende Reformen um den Standort zu stärken.

Im Mittelstands-Ranking des Zentrums für Europäische Wirtschaftspolitik (ZEW) liegt Deutschland abgeschlagen auf Rang 17 von 21. Zur Bewertung der Länder dienen sechs Indikatoren. Im Bereich „Steuern“ sowie „Arbeitskosten, Produktivität, Humankapital“ belegt Deutschland jeweils den vorletzten Platz. Nicht viel besser sieht es bei den Themen „Regulierung“, „Infrastruktur und Institutionen“ und „Energie“aus – auch hier fällt die Bundesrepublik hinter anderen Staaten zurück. Einen Lichtblick bietet der Indikator „Finanzierung“, hier nimmt Deutschland tatsächlich die Spitzenposition ein.
Ein weiterer Grund zur Hoffnung: Führend im Länderindex sind mit Dänemark und Schweden zwei EU-Staaten. Sie zeigen, dass es trotz der oft bemängelten bürokratischen Lasten, welche die EU mit sich bringt, möglich ist, ein attraktives Umfeld für KMUs zu schaffen. 

22/01/2025 0 Kommentare
Bankentürme Frankfurt: Immobilienentwickler The Grounds hat neue Aktien platziert
FinanzierungMittelstand

Mission completed: Erfolgreiche Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen für Immobilienentwickler The Grounds Real Estate Development AG

von Lieselotte Hasselhoff 21/01/2025

Im Zuge einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen hat der Immobilien-Projektentwickler The Grounds Real Estate Development AG (The Grounds / ISIN: DE000A2GSVV5) insgesamt 40.551.982 neue Aktien platziert. 40.000.000 neue Aktien zeichnete dabei ein H.I.G. Capital gemanagter Fonds, welcher von Victoria Partners beraten wurde. Die auf der Hauptversammlung am 19. September 2024 beschlossenen Kapitalmaßnahmen wurden von der Quirin Privatbank begleitet. Mit dem erzielten Nettoemissionserlös kann The Grounds den Ausbau und die Entwicklung des Immobilienportfolios vorantreiben. 

Die The Grounds  hat eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden 40.551.982 neuen Aktien zu einem Bezugspreis von EUR 1,00 je Aktie gezeichnet. Davon entfielen wie vereinbart 40.000.000 neue Aktien auf einen von H.I.G. Capital gemanagten Fonds. Daneben haben auch bestehende Aktionäre aus dem Freefloat in die neue Partnerschaft von H.I.G. Capital und The Grounds investiert. Mit der Eintragung der Barkapitalerhöhung in das Handelsregister sowie der Auslieferung der neuen Aktien ist die Umsetzung der Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen abgeschlossen. 

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21/01/2025 0 Kommentare
KMU-News

Weihnachtsgeschäft geht an KMU aus dem Handel vorbei

von Lieselotte Hasselhoff 20/01/2025

Das Weihnachtsgeschäft ist an den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Einzelhandels komplett vorbeigegangen. Das zeigt eine Auswertung im Rahmen des Datev-Mittelstandsindexes, über den die F.A.Z. vorab berichtet. Die Analyse unterstreicht die schwierige Lage der KMU insbesondere im Handel.

Der Umsatz der KMU-Handelsgesellschaften ist laut Datev im November und Dezember um jeweils rund ein Prozent gegenüber den Vormonaten gesunken. Damit fand der saisonale Nachfrageschub im Weihnachtsgeschäfte für KMU im Handel nicht statt. Daten des Statistischen Bundesamts für die Gesamtwirtschaft zeigten zumindest für November einen Umsatzanstieg von etwa fünf Prozent. Lediglich KMU konnten vom Weihnachtsgeschäft nicht profitieren. Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, in denen die Umsätze bei KMU aus dem Handel gegenüber dem Vorjahr rückläufig sind.

20/01/2025 0 Kommentare
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Hier schreiben die Kapitalmarkt-Experten der Quirin Privatbank über die deutsche Wirtschaft, den heimischen Mittelstand und die Entwicklungen an den Kapitalmärkten.

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Holger Clemens Hinz
Leiter Kapitalmarktgeschäft

Thomas Kaufmann
Stv. Leiter Kapitalmarktgeschäft

Carsten Peter
Direktor Kapitalmarktgeschäft

Daniel Kukalj
Leiter Institutionelles Research

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